
© Robert Carol
Die Autorin Anna Kuschnarowa erhält für ihren Jugendroman Kinshasa Dreams (erschienen bei Gulliver) den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Der Preis wird von der nordrhein-westfälischen Landesregierung vergeben und erinnert an das couragierte Engagement des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann.
In diesem Jahr wird die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher mit friedenspolitischem Inhalt zum 30. Mal vergeben. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Anders als in den Jahren zuvor findet die Verleihung nicht in Essen, sondern aus gegebenem Anlass in Berlin, am 11. Dezember 2013, statt.
Mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis werden Bücher ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche ermutigen, sich für Zivilcourage und Toleranz, für Menschenrechte und für gewaltfreie Formen der Konfliktlösung einzusetzen. Der diesjährige Sieger-Roman erzählt eine aufwühlende und spannende Flüchtlingsgeschichte über einen Menschen zwischen den Kulturen auf der Suche nach sich selbst.
„Anna Kuschnarowa beschreibt auf bewegende Art die Situation von Flüchtlingen und das Schicksal von Afrikanern, die in die Illegalität und in ein Schattendasein auf einem fremden Kontinent fliehen müssen, weil sie in ihren Heimatländern bedroht werden“, begründet die nordrhein-westfälische Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Ute Schäfer, die Entscheidung für Kuschnarowas Roman.







