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Wie war Ihr Jahr, Philip Roeder?

Philip Roeder

Seit Nikolaustag fragen wir bis zum 6. Januar (Heilige Drei Könige) in der Buchbranche herum: „Wie war Ihr Jahr?“. Heute beantwortet Bloomsbury Geschäftsführer Philip Roeder unseren „anderen Fragebogen.“

1

Welcher Tag war Ihr schönster in diesem Jahr?
Bestimmt der 15. Dezember.

2

Worüber haben Sie sich 2011 am meisten geärgert?
Über die Art und Weise, wie die Feuilletons die Veränderungen in unserem Verlag kommentiert haben. Einfach ins Blaue hinein, ohne jede Nachfrage. Und manchmal leider auch ohne jede tiefere Kenntnis der Branche. Das ist enttäuschend.

3

Was war 2011 Ihr schönster Erfolg?
Einige neue Kolleginnen und Kollegen für Bloomsbury gewinnen zu können, allen voran Uta Niederstraßer. Weiteres zum Thema hören Sie von mir im Januar.

4

Und Ihr traurigster Misserfolg war…?
Richard Ford zu verlieren, trotz intensiver Bemühung und größter Begeisterung für seinen neuen Roman.

5

Ihre schönste Buchhandlung/Ihr liebster Verlag in diesem Jahr?
Das ist die Buchhandlung Herschel in „meinem“ Berliner Kiez. Für mich die idealtypische Stadtteilbuchhandlung: klein, fein, engagiert, in den Blutkreislauf des Viertels eingebunden. Einfach eine Freude. Und welcher Verlag? Natürlich Bloomsbury.

6

Von welchem Thema wollen Sie (warum) im neuen Jahr nichts mehr lesen?
Über die 55 Thesen. Wie langweilig. Wäre es nicht grandios gewesen, das Nachwuchsparlament hätte ein Szenario entwickelt? Gesponsert vom Börsenverein mit einem erstklassigen Coach und Moderator. Das wäre spannend gewesen (und würde immer noch spannend sein).

7

Und über welches Thema wollen Sie mehr lesen?
Selbstverständlich noch mehr Klatsch & Tratsch von CvZ

8

Welchen Fehler aus diesem Jahr möchten Sie im kommenden Jahr vermeiden?
Mir zu viele Sorgen zu machen und zu optimistisch zu sein.

9

Und welchen Fehler werden Sie trotzdem wiederholen?
Den einen von beiden, ich weiß nur noch nicht, welchen.

10

Welches Buch hat Ihnen in diesem Jahr besonders viel Freude gemacht?
„Der amerikanische Investor“ von Jan Peter Bremer. Das Buch wie der Autor selbst machen glücklich.

11

Welches wird Ihr wichtigstes Buch im neuen Jahr?
Zuhause wahrscheinlich ein „Wimmelbuch“, im Verlag Zeruya Shalevs „Für den Rest des Lebens“ gleich im Januar.

12

Von wem würden Sie auch gern mal die Antworten auf diesen Fragebogen lesen?
Da lasse ich mich gerne überraschen, jedenfalls finde ich die Lektüre immer spannend.

13

Und welche Frage, die wir nicht gestellt haben, hätten Sie gern beantwortet?
Warum der 15. Dezember? (Siehe Frage 1)

14

Hier können Sie die auch beantworten.
Da feiern wir den 1. Geburtstag meines Sohnes Tim (siehe auch Frage 11).

Morgen fragen wir Elisabeth Ruge; gestern antwortete Anita Offel-Grohmann [mehr…] .

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