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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Verleihung des Man-Booker-Preises an Julian Barnes

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Eine aberwitzige Debatte“, habe im Vorfeld der Man-Booker-Preisverleihung stattgefunden, der gestern an Julian Barnes ging. Der ist so begehrt, dass er die Tendenz hat, „die Leute ein bisschen in den Wahnsinn zu treiben“. Die Debatte ging um die Frage der Lesbarkeit von Literatur, die dann mit der Auszeichnung von Barnes Novelle The Sense of an Ending sich eher als unangemessen erwiesen habe, erscheint auf Deutsch bei Kiepenheuer & Witsch [mehr…].

Frankfurter Allgemeine Zeitung

In der FAZ eine Debatte zum Thema „Kinderköpfe brauchen Ruhe“. Wenn Kinder vor 10 elektronisches Spielzeug (Handy, iPad & Co.) in die Finger bekommen, landen sie im elektronischen Fegefeuer.

Auch hier Julian Barnes, der den Booker-Preis nach vier Anläufen endlich gewonnen hat.

„Der Blick auf die Menschenleere“: Zwei „überwältigende“ Venedigbücher sind
> Peter Knaup: Stilles Venedig, Edition Braus
> F.K. Waechter: Venedig. Das Skizzentagebuch, Diogenes

„Flitterwochen in Einheitsgrau“: Romualdas Granauskas erzählt in Das Strudelloch (Wallstein) vom Alltag im Litauen der fünfziger Jahre.

Süddeutsche Zeitung

Verleihung des Booker-Preises an Julian Barnes ist „Glückliches Ende milder Paranoia“.

„Das Herz unterm wilden Leder“: Bravourös ist Nathanael Wests Roman Eine glatte Million oder die Demontage des Landes Pitkin bei Manesse.

„Gesellschaftlich unbrauchbar und absolut unglücklich“: Heinrich Meiers Über das Glück des philosophischen Lebens bei C.H.Beck.

„Die Welt ist eine andere“: Zum Tod des italienischen Dichters Andrea Zanzotto.

Die Welt

Deutsche haben wenig Interesse an E-Books, wird Forsa zitiert. Das Institut fragte 1008 Bundesbürger, von denen 85 Prozent auch in Zukunft kein digitales Buch kaufen wollen. Da ohnehin nur 20 Prozent der Deutschen regelmäßig Bücher lesen, fragt sich, ob man sich wirklich wundern muss…

„Ein Deutschland bis an den Kaukasus“: C.G. Röhl über die Frage, wer Schuld war am Ersten Weltkrieg. Sein Buch Griff nach der Weltmacht löste einst eine Debatte unter Fachleuten aus. Außerdem schrieb er eine dreibändige Biografie über Wilhelm II., die bei C.H.Beck erschien.

Auch hier Nachruf auf Andrea Zanzotto.

Neue Zürcher Zeitung

Über das langsame Sterben von Eichborn, berichtet Joachim Güntner, der eigentlich einen Nachruf schreiben wollte, es nach der letzten Gläubigerversammlung nicht kann, aber es doch getan hat und schon einmal einen Rückblick auf die Fehler und Highlights einer einzigartigen Verlagsgeschichte geworfen hat, hier mehr

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