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Drei Titel für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2011 nominiert

Die NRW-Jugendministerin Ute Schäfer hat die Nominierungsliste für den von der Landesregierung NRW vergebenen Gustav-Heinemann-Friedenspreis bekannt gegeben.

Aus 123 eingereichten Titeln wurden ausgewählt:
„Apache“ von Tanya Landman, ein historischer Roman über die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts im Süden der USA, erschienen bei Carlsen;
„Ringel, Rangel, Rosen“ von Kirsten Boie, ein Roman über die deutsche Nachkriegszeit Anfang der 60er Jahre, erschienen bei Oetinger;
„Rosie und der Urgroßvater“ von Monika Helfer und Michael Köhlmeier, die Geschichte über eine generationenübergreifende Beziehung zwischen dem amerikanischen Mädchen Rosie und ihrem aus Österreich stammenden jüdischen Urgroßvater, erschienen bei Hanser.

Der mit 7.500 Euro dotierte Gustav-Heinemann-Friedenspreis prämiert Kinder- und Jugendbücher, „die durch ihre literarisch-ästhetische Qualität überzeugen“. Sie sollen Kinder und Jugendliche ermutigen, sich für Menschenrechte, für friedliche Formen der Konfliktbewältigung sowie für Toleranz und Zivilcourage einzusetzen. Der Preis wird seit 1983 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen vergeben.

In der Jury des Preises sitzen Gabriele Schink, Dr. Susanne Becker, Marie-Louise Lichtenberg, Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp, Hermann Schulz, Prof. Dr. Johannes Varwick und Birgit Weidt. Ute Schäfer wird den Friedenspreis am 19. September 2011 in Essen überreichen. Auf der Website http://www.politische-bildung.nrw.de/ gibt es ein Plakat der nominierten Titel als pdf.

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