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WBG-Tochter Primus hat Reprint-Verlag Leipzig gekauft

Volker Hennig

Mit Wirkung zum 1. Januar hat der Primus Verlag in Darmstadt, ein Tochterunternehmen der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, den Reprint-Verlag Leipzig (Holzminden) von Verleger Volker Hennig (Foto) gekauft.

„Mit dem Kauf will der Primus Verlag zukünftig Schätze heben, denn neben den Rechten am Programm und dem Namensrecht erwirbt Primus das Verlagsarchiv, das mehrere tausend Titel aus dem Leipziger Zentralantiquariat enthält“, heißt es in einer Presseerklärung. Primus übernimmt zudem das gesamte lieferbare Programm und den Internet-Auftritt www.reprint-verlag-leipzig.de. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Primus wird den Reprint-Verlag Leipzig unter seinem bisherigen Namen als eigenständiges Imprint weiterführen. Aus dem Archiv des Reprint-Verlags werden künftig die Perlen herausgesucht: Unter Tausenden von Titeln, die zwischen 1550 und 1920 erschienen sind, findet sich Kostbares und Kurioses aus Kulturgeschichte, Kunst, Völkerkunde, Handwerk, Technik, Medizin, Küche und Kochen.

Unter der bisherigen Leitung von Volker Hennig wurden seit 1993 250 Titel als Reprints neu aufgelegt. Vor allem mit Überlieferungen alter Handwerkstechniken konnte der Reprint-Verlag Leipzig Akzente setzen: Handbücher zu verloren geglaubten Fertigungstechniken wurden teilweise mehrfach wieder aufgelegt. Diese Titel werden auch zukünftig einen wichtigen Teil des Programms bilden.

Primus-Geschäftsführer Wolfgang Hornstein kündigt an, daß pro Halbjahr zwölf bis 15 Titeln aufgelegt und in einer eigenen Vorschau präsentiert werden. Die lieferbaren Titel sind ab Februar über KNO-VA erhältlich. Das erste Programm unter neuer Leitung erscheint im Herbst 2011 und wird sowohl im Buchhandel, als auch unter den 130.000 Mitgliedern der Muttergesellschaft WBG vertrieben.

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