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„Buchkultur“-Veranstaltung für den Branchennachwuchs

v.l.: Bernhard Borovansky, Michael Schnepf,
Lojze Wieser

Rund 40 Auszubildende im Buch- und Medienbereich wurden Anfang Mai vom Verlag Buchkultur ins Literaturhaus in Wien eingeladen, um von Branchenexperten einen Einblick in den österreichischen Buchmarkt zu bekommen.

Der Bogen spannte sich dabei von der Situation der heimischen Schriftsteller über die Verlagsszene bis hin zu landesspezifischen Bedingungen in der Auslieferungs- und Buchhandelslandschaft. Verleger Lojze Wieser erzählte von der spannenden Vermittlung der süd-osteuropäischen Literatur im deutschsprachigen Raum, Braumüller-Leiter Bernhard Borovansky vom Neueinstieg eines traditionsreichen Verlagshauses ins Sachbuch, Gerhard Ruiss (IG AutorinnenAutoren) warf ein Schlaglicht auf Lebens- und Berufsumstände der Literatinnen und Autoren, und Prof. Michael Kernstock (Fachverbands-Obmann) rundete die Veranstaltung mit Sachkenntnis über den Buchhandel ab. Die Moderation leitete Organisator und Buchkultur-Verleger Michael Schnepf.

Studierende der Hochschule für Medien in Stuttgart (Studiengang „Mediapublishing“) waren mit ihren Professoren in der Donaumetropole und haben als Beginn ihrer einwöchigen Wien-Exkursion diese Einführung bekommen. Mit dabei waren auch Lehrlinge aus der Maturaklasse der Berufsschule Wien für Buch- und Medienwirtschaft. Nach der mittäglichen Pause mit Heurigenbuffet führte Hausherr Robert Huez die TeilnehmerInnen durch sein Haus, das u. a. die größte Freihandbibliothek für neuere österreichische Literatur beherbergt. „Wann gibt es die nächste Veranstaltung in dieser Form?“ fragten danach einige Teilnehmer die Organisatoren, die auf Grund der positiven Rückmeldungen für September das nächste Projekt planen.

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