
Heute Vormittag hatte Verlagschef Günter Berg Marcel Reich-Ranicki, Corny Littmann und Matthias Politycki auf die Pressekonferenz seines Verlages eingeladen.
Zur Situation der Buchbranche formulierte der Verleger: „Die Herbststimmung ist gut, aber die Branche fühlt sich nicht vorbehaltlos wohl. Einige amerikanische Verlage sind nicht angereist.“
Marcel Reich-Ranicki fällte das Urteil: „Bessere Bücher als die Klassiker gibt es nicht“. Er spannte den Bogen zur Bühne und äußerte sich erfreut darüber, dass nach einer langen Durststrecke jetzt auch vermehrt Klassiker im Theater zu sehen seien. Zur Auswahl seiner Klassiker-Bände – bisher erschienen Heine, Lessing, Kleist und Büchner, im Frühjahr folgt Kafka – sagte er, dass diese Bücher die Leser überraschen werden. Goethe sei deshalb nicht erkoren worden, weil sein Werk zu umfangreich für die Reihe ist: „Goethe war da nicht unterzubringen.“
Corny Littmann, Präsident des FC St. Pauli freute sich über 100 Jahre St. Pauli. Das Buch. Der Verein und sein Viertel von Christoph Nagel und Michael Pahl als eine Hommage an einen Fußballverein, der im nächsten Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert und nicht der Erfolge wegen, sondern um seiner selbst Willen geliebt wird.
Dass dieses großformatige und reich bebilderte Buch bei Hoffmann und Campe erschienen ist, zeigt die Verbundenheit des Verlages mit dem Standort Hamburg in besonderer Weise.
Ein Drei-Minuten-Film stellte das neue Buch von Matthias Politycki Jenseitsnovelle vor.
Der aufwändig und professionell produzierte Kinokurzfilm schildert den Inhalt der Novelle in berührenden und gleichzeitig einfachen und drastischen Bildern.
Veuve Clicquot ist ein ebenfalls bei Hoffmann und Campe erschienenes Buch – unverwechselbar im Markendesign des berühmten Champagners, die Marketing-Kampagne für die deutsche Ausgabe – das Origianal erschien bei HarperCollins – wird in Kooperation mit Der Feinschmecker gestartet. Tilar J. Mazzeo erzählt die Geschichte der ersten Großunternehmerin Europas.
JF







