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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und kriegen wir nun doch die Kulturflat?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Die deutsche Buchbranche will mit den Verbänden der Schriftsteller und Übersetzer die Diskussion über eine „Kulturflatrate“ vorantreiben. Vor der Bundestagswahl wurden SPD und Grünen ein Katalog von 16 Fragen vorgelegt, wie der Börsenverein mitteilte. – Freilich, noch auf den Buchtagen hatte Verleger-Ausschuss-Vorsitzender ist Dr. h.c. Karl-Peter Winters diese Flatrate als „hochgradigen Unsinn“ entlarvt…

„Der Kult lebt“: Stephan Mösch in Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. Wagners Parsifal in Bayreuth 1882-1933 (Bärenreiter/Metzler) über die Werkgeschichte des Parsifal in Bayreuth.

Die Welt

Elmar Krekeler über Marshall Jon Fischers Ich spiele um mein Leben (Osburg): Es geht um das Daviscup-Spiel 1937 zwischen Gottfried Cramm und Donald Budge.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Helmut Mayer bespricht Jean Paulhan Die Blumen von Tarbes (Urs Engeler Editor).

Unveröffentlichtes von Antoine de Saint-Exupéry gibt es bei Karl Rauch: Manon, Tänzerin. Eine Erzählung und 13 Liebesbriefe und Der Pilot und der Mensch. Man reist nicht im All, sondern in sich selbst.

Annotationen
Lauter Verse (dtv) und Barbara Guest Fallschirme, Geliebter (looxbooks.americana).

Cioran ist lange tot, aber jetzt sind seine Frühschriften in Frankreich erschienen und sorgen für Wirbel – 1933 kam der junge Cioran aus seinem rumänischen Krähwinkel nach Berlin und blieb da als Student…

Süddeutsche Zeitung

Oliver Hilmes Cosimas Kinder. Triumph und Tragödie der Wagner Dynastie (Siedler).

Ernst Halters Jahrhundertschnee (Ammann) – ist eine große Roman-Collage über das 20. Jahrhundert, meint Franziska Augstein.

Meike Fessmann] rezensiert Anne Michaels Wintergewölbe (Berlin).

Und von Kurt Vonnegut sollen 14 unveröffentlichte Geschichten posthum als E-Book veröffentlicht werden. Ob der Meister das gewollt hätte?

Neue Zürcher Zeitung

Praha objektive tajne pociie/Prague throgh the lens of the secret police, ist vom Prager Institut für das Studium totalitärer Regime herausgegeben worden (Ustav pro studium totalitnich rezimu). Auf 287 Seiten werden Bilder präsentiert, die die kommunistische Geheimpolizei von Regimekritikern gemacht hat. Sie bringen „auf unheimliche Weise das Wesen des Unrechtsstaats zum Ausdruck“.

Jürgen Tietz hat den Weg aus der Schweiz nach Berlin gefunden und war in der Bauhaus-Ausstellung im Gropius-Bau. Modell Bauhaus, Hatje Cantz

Eine „phantastische Freske über eine Welt im Aufbruch“ ist Ben Katchors Komik Der Jude von New York beim Avant-Verlag für Christian Gasser.

Angoulême gilt als europäische Comic-Hauptstadt. Marc Zitmann war dort und hat auch das Musée de la bande dessinée besucht. Den Katalog zur Ausstellung hat Thierry Groensteen zusammengetragen: La bande dessinée, son histoire et ses maîtres, Ed. Skira-Flammarion. Der „Krise“ des Comic widmet sich L‘Etat de la bande dessinée – vive la crise? Les Impressions nouvelles.

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