
Autor Mikel Birbaek
Im letzten Jahr war das Book’n’Ball-Turnier wegen Dauerregens förmlich ins Wasser gefallen – am letzten Samstag wurde das Fußballturnier der Verlage und Buchhandlungen auf Einladung der Titelverteidiger KiWi Klüngel Alaaf (Kiepenheuer & Witsch in Köln nachgeholt.
Trotz heroischem Einsatz und großartiger Moral und Unterstützung gelang es der KiWi-Mannschaft aber nicht, ihre beiden Turniersiege in Folge zu wiederholen: Nach zuvor großartigem Durchmarsch scheiterte der Titelverteidiger schließlich im Halbfinale an der Cleverness von EdiTorial Hüthig Jehle Rehm mit dem großartigen Joseph „Peppino“ Weisbrod. Die wiederum schlugen die Debütanten von Weissbooks’n friends mit 2:1 im Finale.
Das diesjährige Turnier wohl eines der Schönsten der letzten Jahre: Sonnenschein, gelegentlich beschattet von einigen Wölkchen und von der mächtigen Silhouette des gloriosen Rhein-Energie Stadions, bestimmte den Turniertag und die Laune der 14 Mannschaften, die zum Kampf um die Fußballkrone der deutschen Buchhandels- und Verlagswelt antraten, darunter viele Traditionsklubs wie Avus Marrakesch oder Suhrkamp, aber auch einige Einsteiger wie Team Thalia oder die bereits erwähnten Weissbooks ’n’ friends, die zum ersten Mal dabei waren.
Allerdings: Stephan Wirges, stellvertretender Vertriebleiter bei Kiepenheuer & Witsch trauert um den Book´n’Ball-Cup, der stets einen Ehrenplatz im Verlag hatte: „Jetzt ist er weg, das tut weh, sehr weh! Wir werden ihn zurückholen eines Tages, vielleicht schon im nächsten Jahr!“