
Dem Geschäftsführer der Evangelischen Verlagsanstalt in Leipzig gelang mit dem Buch Das Wunder der Friedlichen Revolution herausgegeben von Jan Schönfelder ein Medienecho, auf das er jetzt stolz ist.
Bereits im Vorfeld der Messe fand das Buch im Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL Beachtung (Ausgabe vom 09.03.2009). Das MDR-Fernsehen sendete Ausschnitte der Buchpräsentation. DIE ZEIT berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 19.03. Die Interviews zeichnen „ein sehr differenziertes Bild“ hebt die Chemnitzer Freie Presse in ihrer Literaturbeilage hervor.
„Das Medienecho auf das Buch mit 13 Interviews mit prominenten Zeitzeugen zeigt, dass zunehmend wieder diejenigen Gehör bei den Lesern und in den Medien finden, die im Herbst 1989 selbst dabei waren und die Friedliche Revolution erstritten haben“, sagt Petzold.
Am 13. März präsentierte Autor Schönfelder das Buch im Rahmen von „Leipzig liest“ in der überfüllten Buchhandlung in der Thomaskirche. Der Herausgeber moderierte in Leipzig ein Gespräch mit drei der insgesamt dreizehn interviewten Persönlichkeiten: Stephan Krawczyk, Dagmar Schipanski und Friedrich Schorlemmer.
Mit der Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, in der inzwischen acht Bände erschienen sind, macht sich der Verlag zunehmend einen Namen für die Aufarbeitung der ostdeutschen Geschichte. „Nach der Schließung zahlreicher Häuser in Leipzig fühlen wir uns als Verlag mit der größten Titelproduktion am Ort verpflichtet, auch die DDR-Vergangenheit aufzuarbeiten und ihre bundesweite Relevanz aufzuzeigen“, so Petzold.