Der Aufbau-Titel „Die Spur des Geldes – Der Fall des Hauses Siemens“ von Hartmut M. Volz und Thomas Rommerskirchen darf bis auf Weiteres nicht weiter verbreitet werden.
Das hat der Verlag heute bekannt gegeben: Die Auslieferung wurde gestoppt, da der Titel „aus juristischen Gründen nicht weiter verbreitet werden darf. Eventuell noch vorrätige Exemplare kann der Buchhandel an die VVA zurücksenden.“ Der Inhalt laut Waschzettel darf allerdings wohl noch verbreitet werden:
„Mit einer Großrazzia begann im November 2006 die Aufdeckung eines der größten Skandale der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Siemens, mit weltweit über 450.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mehr als 70 Milliarden Euro der deutsche Vorzeigekonzern, hat Gelder auf geheime Konten transferiert und Despoten, Politiker und dubiose Mittelsmänner bestochen, um sich lukrative Großaufträge in Nigeria, Russland oder Saudi-Arabien zu sichern. Insgesamt bis zu 1,3 Milliarden Euro sollen in schwarze Kassen geflossen sein. Mitarbeiter, die gegen das illegale Tun aufbegehrten, wurden zum Schweigen gebracht. Hochrangige Vorstandsmitglieder und Aufsichtsräte, unter ihnen Heinrich von Pierer und Klaus Kleinfeld, sind in den Skandal verwickelt. Hartmut M. Volz und Thomas Rommerskirchen zeigen auf, dass es sich nicht um „bedauerliche Einzelfälle“ handelt, sondern um systematische Korruption und mafiös organisierte Geldwäsche …“







