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HarperCollins testet neue Verkaufsstrategie: keine Remissionen mehr, Autoren ohne Vorschuss, dafür mit Gewinnbeteiligung

Angesichts der Probleme auf dem Buchmarkt will der HarperCollins eine neue Verkaufsstrategie testen, meldet der ORF. Die Einzelhändler sollen nicht mehr remittieren dürfen, Autoren bekommen keinen Vorschuss mehr, werden dafür aber stärker am Gewinn beteiligt.

„Das ist ein Experiment“, sagt laut „New York Times“ der Verleger Robert S. Miller, der für das Projekt die Führung des Hyperion-Verlags aufgibt und zu HarperCollins wechselt.

HarperCollins, der zur Firmengruppe von Rupert Murdoch gehört, will für den Test eine eigene Verlagsreihe mit ungefähr 25 Titeln im Jahr gründen. Die Bücher werden etwa 20 Dollar (rund 13 Euro) kosten und ohne Rückgaberecht an die Buchhändler ausgeliefert.

Derzeit liegt die Remittentenquote in den USA laut Miller bei etwa 40 Prozent. Die Autoren, die bisher 15 Prozent oder weniger vom Verkaufspreis bekommen, sollen künftig zur Hälfte am Gewinn beteiligt werden. „Unser Ziel ist, Bücher effektiv auf den Markt zu bringen, die bei dem zunehmenden Trend zum ‚Großen Buch‘ sonst vielleicht nicht erscheinen würden“, sagt Miller.

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