In der Sonntagsausgabe des TAGESSPIEGEL prognostiziert Boris Langendorf steigende Umsätze, nachdem die Geschäfte im ersten Halbjahr 2007 gut gelaufen seien. Für 2007 rechne er „garantiert mit einem Umsatzzuwachs zwischen zwei und drei Prozent.“ 2006 hätten Handel und Verlage zusammen 9,3 Milliarden Euro erlöst, gut ein Prozent mehr als im Vorjahr, so der TAGESSPIEGEL am Sonntag.
Besonders gut laufen die Geschäfte mit Hörbüchern. Heike Völker-Sieber, Sprecherin des Münchner Hörverlags, sagte der Zeitung: „Das Publikum wächst kontinuierlich. Was früher als Nischenprodukt galt, ist heute bei großen Gruppen angekommen.“ Allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres habe die Branche ein Umsatzplus von 18,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum geschafft.
Und Thomas Schnieder, Direktor für Neue Medien bei Otto, spricht über die Kooperation des Versandhändlers mit Libri [mehr…]. „Bücher sind eine interessante Produktkategorie, da sie das Sortiment prima ergänzen.“ Ziel von Otto sei es nicht, Marktführer im Online-Bücherhandel zu werden. Schnieder sagte: „Trotzdem eignen sich Bücher auch dank der Buchpreisbindung und der Produktinformationen durch unseren Partner Libri hervorragend, um Zusatzumsätze zu generieren. Warum sollten wir darauf verzichten?“
Auch die WAMS berichet heute über die Probleme der Branche – und zitieren dabei auch unseren Kolumnisten Gerhard Beckmann.
Der Link zu dem Artikel: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2394634