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Gerät Südkorea bis zur Frankfurter Buchmesse unter Zeitdruck?

Hwang Sok-yong, renommierter Autor seines Landes, hat Bedenken: seiner Meinung nach läuft Südkorea für seinen Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse die Zeit davon. „Wir haben zu wenig Zeit“, sagte Hwang Sok-yong, inzwischen auch Präsident der südkoreanischen Künstlervereinigung, der dpa.

Ein weiterer Punkt sei die Auswahl der übersetzen Bücher. Sie vermittelte ein völlig unzureichendes Bild des geteilten asiatischen Landes, zumal Nordkorea eine Beteiligung ohne Angabe von Gründen abgesagt hat.

Grundsätzlich kritisierte Hwang Sok-yong, dass keine zeitgenössische Literatur ausgwählt wurde. Der Schwerpunkt der Literatur, die auf der Buchmesse in deutscher Übersetzung präsentiert wird, liege der auf Jahrzehnte alten, belehrenden Büchern. Die literarische Vielfalt des Landes würde nicht nach außen getragen.

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