Lothar Wekel (Fourier Verlag) hat zur Jahreswende seine Verlagsproduktionen an den neu gegründeten Marix Verlag veräußert und konzentriert sich wieder „voll und ganz auf das Geschäft mit Restauflagen als Großantiquariat. Mit Erfolg – im 28. Jahr seit Bestehen des Hauses!“ (Lothar Wekel). Wekel hatte das Unternehmen zum 1.1.02 von Günter Fourier übernommen [mehr…] und in der Zwischenzeit das Verlagsgeschäft erheblich ausgebaut.
Wekel weiter: „Der Marix Verlag wird nicht nur die Verlagstitel des letzten Jahres weiterführen, sondern setzt – in gleicher Aufmachung – mit über 40 Novitäten das erfolgreiche erste Jahr auch im Frühjahr 2004 fort, die Hälfte der Titel sind Neuerscheinungen auf dem deutschem Markt!“ Es wird also klar: Wekel weiß bestens Bescheid … weil der Marix Verlag von seiner Frau Miriam Zöller geführt wird, in Wiesbaden, Römerweg 10 – und damit nur einen Steinwurf von ihrem Mann entfernt.
Die Schwerpunkte des Programms sind weiterhin Geschichte, Kulturgeschichte, Kunst und Lexika. Aber auch klassische Texte werden aufgelegt und vor allem Philosophie: So erscheint beispielsweise zum Kant – Jahr von Professor Eberhard Döring eine Einführung in dessen Werk. Nach wie vor setzt der Verlag „auf Qualität und günstigen Preis“ (Zöller).
Bei der Verlagsgründung vor wenigen Wochen hat der Franzose Salomon Marix Pate gestanden. Er hatte sich im 19. Jahrhundert, aus Paris kommend, im Rheingau niedergelassen, um Tuch- und Marmorhandel zu betreiben. Er erwarb das kleine Schloss Hansenberg und hielt in Eltville Hof in der nach römischem Vorbild errichteten Villa. Gäste aus Russland, der Schweiz und natürlich aus Frankreich wurden empfangen. Auch wenn es kein literarischer Salon war, so kann er als europäischer Salon beschrieben werden, in dem offen und fortschrittlich gesprochen werden konnte. Die Parallelen zum Marix -Verlagsprogramm werden deutlich.
Kontakt:
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Römerweg 10
65187 Wiesbaden
tel. 0611 – 17 43 78 54
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