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Auszeichnung für deutschen Stand auf der Buchmesse Guadalajara

Der deutsch-schweizerische Gemeinschaftsstand auf der 17. Feria Internacional del Libro im mexikanischen Guadalajara wurde mit dem ersten Preis für das schönste Design ausgezeichnet. Den Stand auf der bedeutendsten Buchmesse in Lateinamerika hat die Düsseldorfer Architektin Sabine Weismüller entworfen. Die FIL schloss am Sonntag, den 7. Dezember, ihre Pforten. 1.489 Aussteller (Vorjahr 1.305) aus 38 Länder hatten an den 9 Messetagen 415.000 Besuchern, darunter 14.500 Fachbesuchern, ihre Titel präsentiert.

Am Stand, den die Frankfurter Buchmesse gemeinsam mit dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBBV organisiert hatte, waren 700 Titel aus rund 40 deutschen Verlagen und 180 Titel aus 15 Schweizer Verlagen ausgestellt. Der Schwerpunkt der deutschen Präsentation lag auf Kinder- und Jugendliteratur, die in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (AVJ) zusammengestellt wurde. Erstmals veröffentlichten die Frankfurter Buchmesse und der AVJ gemeinsam einen bebilderten Rechtekatalog deutscher Verlage, der bei den Verlegern aus dem lateinamerikanischen Raum sehr großen Anklang fand.

Ein Höhepunkt im Rahmenprogramm zur Messe war eine hochkarätig besetzte Fachtagung für Verleger, an der aus Deutschland die Literaturagentin Ray-Güde Mertin teilnahm. Einen halben Tag stand die Tagung unter dem Motto „Frankfurter Buchmesse“. Marifé Boix Garcia, Leiterin von eServices der Frankfurter Buchmesse, und Ex-Buchmesse-Direktor Peter Weidhaas hielten Fachvorträge. Darüber hinaus umfasste das Rahmenprogramm fast 1.000 literarische Veranstaltungen: Nobelpreisträger Gabriel García Márquez und Mario Vargas Llosa wurden bei ihrem Auftritt auf der Messe wie Fußballstars gefeiert. Ehrengast war die kanadische Provinz Quebec, die allein mehr als 100 Veranstaltungen organisiert hatte. Aus Deutschland war auf Einladung des Goethe-Instituts der Autor Dieter Schlesak (Galrev, Rowohlt u.a.) zur FIL gereist.

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