Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, sind nach der ersten Runde im Bieterwettstreit um die Fachverlagsgruppe BertelsmannSpringer acht Bieter übrig. Die ursprünglich 14 vorgelegten Gebote hätten zwischen 800 Millionen und 1,2 Milliarden Euro gelegen, hieß es weiter. In einigen Fällen seien jedoch überhöhte Offerten abgegeben worden, weil die Bieter sich den Einzug in die nächste Runde sichern wollten, hieß es. Diese Gebote dürften nach einer genaueren Bewertung der Finanzlage von BertelsmannSpringer reduziert werden.
Zu den letzten acht gehörten die britischen Beteiligungsgesellschaften Cinven und Candover sowie die gemeinsam bietenden CVC Capital Partners und Blackstone Group Auch Apax Partners und der britische Wissenschaftsverlag Taylor & Francis würden gemeinsam bieten. Zur nächsten Runde eingeladen wurden zudem Soros Private Equity, BC Partners, EQT Partners und Permira. Der Verkauf soll noch etwa sechs bis acht Wochen dauern. Stellungnahmen vom Konzern waren dazu nicht zu bekommen.
Denkbar ist nach wie vor, dass Bertelsmann seine Verkaufsabsichten für den Bereich streicht, wenn die endgültigen Gebote unter der anvisierten Summe von einer Milliarde Euro bleiben sollten.
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