Nach der Ankündigung vom 16. Februar, dass die Ganske Gruppe ihr Mannheimer Medienhaus Prinz zur Mitte des Jahres schließen werde, hatten die Beschäftigten nach Alternativen gesucht. Deshalb ist am Dienstag und Mittwoch dieser Woche zwischen Betriebsrat und der Geschäftleitung mit Prof. Dr. Schmidt, dem Vorsitzenden der Einigungsstelle und Präsident des Landesarbeitsgerichts Rheinland, über die Zukunft des Medienhauses verhandelt worden. Wie der Presse-Dienst der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen soeben meldet, hat Schmidt dem Betriebsrat heute mitgeteilt, dass die Verhandlungen um einen Interessensausgleich seiner Meinung nach gescheitert seien. HBV-Sekretärin Sabine Möller äußerte sich enttäuscht: „Gestern nachmittag legte die Arbeitgeberseite ein Angebot eines Sozialplanes im Volumen 860.000,- Mark für 86 Beschäftigte vor. Der Betriebsrat wies darauf hin, dass allein die leerstehende Immobilie, an die das Prinz Medienhaus vertraglich bis Ende 2005 gebunden ist, etwa zehn Millionen Mark Kosten verursacht.“ In der nächsten Sitzung am 13. Juni solle über einen Sozialplan für die Gekündigten verhandelt werden. Ob die Belegschaft die bevorstehende Schließung hinnehme, werde heute Abend in einer Versammlung diskutiert.
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Ich drücke die Zigarette in den Aschenbecher, bevor ich den virtuellen Raum betrete. Ein Bildschirm voller Studierender der Uni Mainz starrt mich an. Wir sind verbunden über Teams, die Distanz