1994 war Veit Heinichen Mitbegründer des Berlin Verlages, bis 1999 neben Verleger Dr. Arnulf Conradi auch Geschäftsführer. Nach einer längeren Auszeit, für die er sich zunächst auf Zeit in sein Ferienhaus in Triest zurückzog, kehrte er zum Leidwesen des Verlages und vieler Kollegen und Freunde überhaupt nicht mehr an seinen Schreibtisch in Berlin zurück. Jetzt ist klar, was einer der Gründe dafür war: Er schrieb in dieser Zeit den Kriminalroman „Gib jedem seinen eigenen Tod“ , der im Frühjahr allerdings nicht bei Berlin, sondern bei Zsolnay erscheinen wird. Nach der Lektüre des Romans um den Triester Kommissar Proteo Laurenti wird klar, dass die Branche einen ihrer besten Vertriebsprofis gegen einen richtig guten Autor eingetauscht hat, der weiß und umsetzen kann, was sich im Umfeld von Donna Leon & Co verkaufen lässt (oder lag es am der Betreuung durch Hanser Chef-Michael Krüger, der persönlich Heinichens Buch lektoriert hat?). Wermutstropfen allerdings: Gute Autoren hat unsere Branche eigentlich genug….
BoD-Umfrage: Jede:r zweite Autor:in nutzt KI als Hilfsmittel – aber nicht zum Schreiben
Eine groß angelegte Studie des Selfpublishing-Dienstleisters BoD mit über 3.600 teilnehmenden Autor:innen hat ergeben: Immer mehr Autor:innen setzen KI-Tools als Hilfsinstrument bei der Erstellung ihrer Bücher ein – beispielsweise bei