Auszeichnungen Julian Schutting gewinnt den Artmann-Preis 2022

Julian Schutting (c) Christoph Luger

Julian Schutting wird mit dem H.C. Artmann-Preis für herausragende Werke im Bereich der Lyrik von der Stadt Wien ausgezeichnet. Zuletzt ist der Band Winterreise (mit einem Nachwort von Gerhard Zeillinger) erschienen. Sein erster Gedichtband In der Sprache der Inseln wurde 1973 im Otto Müller Verlag veröffentlicht.

In der Jury-Begründung heißt es: „Julian Schuttings umfangreiches Werk (…) ist in höchstem Maß geprägt von einem poetischen Grundgestus, der sich auch in der Prosa widerspiegelt. Der Autor, zwar hochgeschätzt, aber immer bescheiden an den Rändern des ‚großen Literaturbetriebs‘ zugange, beweist über die Jahrzehnte eine ebenso souveräne wie kontinuierliche Auseinandersetzung mit Dichtung, die er in seiner unverwechselbaren, präzisen, geschliffenen Sprache präsentiert. Wer sich auf Julian Schuttings Kunst einlässt, wird gefordert und beschenkt. Sein jüngster Gedichtband ‚Winterreise‘ (Otto Müller, 2021) lässt ‚den Lyriker auf dem Höhepunkt seines Schaffens‘ glänzen.“

Der H.C. Artmann-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Kulturabteilung der Stadt Wien an eine:n Wiener Autor:in vergeben. Die Entscheidung wird von einer wechselnden Jury getroffen, die in diesem Jahr aus Dr. Jürgen Thaler, Dr.in Sylvia Treudl und Univ.- Prof. Dr. Klaus Zeyringer bestand. Die Juror:innen werden für jeweils drei Vergaben von der
amtsführenden Stadträtin/vom amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft bestellt.

 

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