Verlage Vertriebskooperation zwischen Ulmer und Kneipp endet zur Jahreshälfte

Der Kneipp Verlag Wien hat zur Jahreshälfte die Vertriebskooperation mit dem Verlag Eugen Ulmer beendet.

Ausschlaggebend hierfür sei der organisatorische Aufwand gewesen, der durch unterschiedliche Auslieferungen für die Imprints Kneipp, Molden, Pichler und Styria der Verlagsgruppe Styria entstanden sei.

Seit Frühjahr 2024 hat das Ulmer-Vertriebsteam gemeinsam mit dem Außendienst das Programm im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden des österreichischen Kneipp Verlags im deutschen Buchhandel vertreten.

Matthias Opis, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Styria:

„In den vergangenen zwei Jahren hat die Vertriebskooperation dazu beigetragen, die Marke Kneipp im deutschen Buchhandel deutlich sichtbarer und bekannter zu machen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in einem sehr beachtlichen Umsatzwachstum von 50% im Jahr 2025 gegenüber 2024 wider. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Umsatzentwicklung in der gesamten Warengruppe Ratgeber im gleichen Zeitraum um über 7% rückläufig war. Die Zusammenarbeit mit Ulmer war atmosphärisch sehr angenehm und in der Sache engagiert und höchst professionell. Wenn wir die Kooperation jetzt dennoch zur Jahresmitte 2026 beenden, dann deshalb, weil wir künftig den Vertrieb für Deutschland für alle unsere vier Imprints wieder selbst in die Hand nehmen, dadurch Komplexität reduzieren und den für uns folgerichtigen nächsten Schritt in unserer Vertriebsstrategie setzen.“

Nicole Schindler, Marketing- und Vertriebsleitung Ratgeber, Mitglied der Geschäftsleitung im Verlag Eugen Ulmer: „Ich bedauere diese Entscheidung sehr, da die Verlagsprogramme sich thematisch bestens ergänzt haben. Wir konnten Kneipp durch die hervorragende Arbeit von unseren Verkaufsleitungen Oliver Kroll und Andrea Keller sowie unserem engagierten Außendienst zu deutlich mehr Sichtbarkeit im Handel verhelfen. Durch die dann frei werdenden Kapazitäten sind wir offen für neue Vertriebskooperationen. Ratgeber-Verlage ergänzen sich programmatisch und vertrieblich sehr gut und sorgen gemeinsam für mehr Kreativität und Vielfalt im Handel.“

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