„Klaus Piper, ehemaliger Hauptgesellschafter und Chef des gleichnamigen Verlages, ist am 25. März, zwei Tage vor seinem 89. Geburtstag, in seinem Münchner Haus gestorben. Piper hatte den 1904 von seinem Vater Reinhard gegründeten Verlag über 30 Jahre allein geführt, 1984 stieg Sohn Ernst Reinhard als geschäftsführender Gesellschafter mit in die Verlagsleitung ein. Unstimmigkeiten zwischen Vater und Sohn verhinderten jedoch eine klare Nachfolgeregelung; Ende 1994 verkaufte der Seniorchef – nach wie vor Mehrheitsgesellschafter – das Familienunternehmen an die schwedische Medienholding Bonnier, zu der auch Carlsen gehört. In seiner aktiven Verlegerzeit gewann Piper zahlreiche namhafte Autoren, die zum Teil bis heute dem Hause treu geblieben sind, darunter Lothar-Günther Buchheim („Das Boot“) und den Moraltheologen Hans Küng. Seine Memoiren, an denen Klaus Piper nach Aussage des heutigen Verlegers Viktor Niemann bis zuletzt geschrieben hat, sollen zum Jahresende erscheinen.“
Professor Christian Ide würdigt Konstanze Berner zum Abschied in den Ruhestand
Konstanze Berner absolvierte in den 1980er Jahren eine Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin und Verlagsfachwirtin beim Carl Hanser Verlag. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft für Buchgestaltung, Typografie, Papier und Ausstattung. Nach Stationen