Der Merlin Verlag erhält den mit 25.000 DM dotierten Niedersächsischen Verlagspreis. Kulturminister Oppermann: „Die Literatur lebt von risikofreudigen und streitbaren Verlegerpersönlichkeiten wie Andreas J. Meyer. Die kleinen, autonomen Verlage eröffnen eine Vielfalt des nicht reglementierten Eigensinns, ohne die unsere Gesellschaft kulturell ärmer wäre.“ Der Merlin Verlag habe sich durch sein über die Jahre gewachsenes breites Programm avantgardistischer und kritischer Literatur und Grafik ausgezeichnet, das zudem durch seine bibliophile Aufmachung überzeuge.
Josia Jourdan: Die Finanzierungsfrage im Literaturbetrieb
Ich will ehrlich sein. Ich weiß auch noch nicht ganz, woher das Geld für neue Konzepte kommen soll. Zu undurchsichtig sind die finanziellen Strukturen bei Verlagen. Wir reden ja nicht