„Die Autorinnen und Autoren der Verlage Brandstätter, Deuticke und Residenz richteten am Dienstag einen offenen Brief an den österreichischen Finanzminister Grasser. Darin nehmen sie zur bevorstehenden Privatisierung Stellung, zu der sie prinzipiell positiv stehen. Sie formulieren sechs Wünsche. Der neue Eigentümer sollte beweisen, dass ihm kulturelle Themen wichtig sind. Der neue Eigentümer sollte nicht bloß an Gewinnmaximierung denken und über entsprechende Vertriebsstärke verfügen. Das Prinzip der „Mischkalkulation müsse praktiziert werden dürfen. Ferner wünschen sich die Verlage langfristige Standortgarantien, damit die österreichische Verlagslandschaft lebendig und vielfältig bleibt. Der österreichische Staat sollte die Rahmenbedingungen für Verlage und Autoren entscheidend verbessern, so dass weiterhin von einer „Kulturnation“ geredet werden könne. „
Verlage und Buchhandel trafen sich zum „Haydauer Treffen 2026“
Das „Haydauer Treffen 2026“ fand erstmals auch mit Autorinnen und Autoren statt. In der Atmosphäre des Klosters Haydau nahe Kassel trafen sich zum vierten Mal vom 19. bis 21. April