„In der WELT von heute Thema: Ist bald Schluss mit der portofreien Lieferung von Büchern, die über das Internet bestellt werden? Tatsächlich galoppieren den Online-Buchhändlern die Kosten davon. Rentabel sind nur Lieferungen ab einem Bestellwert von etwa 100 Mark. Deshalb werde es schon in zwei oder drei Jahren unterhalb einer bestimmten Mindestbestellsumme keinen für die Kunden kostenlosen Versand mehr geben, prognostiziert Albert Hirsch, Marketingvorstand bei buch.de. Schon jetzt sei der Gratisversand wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Laut Hirsch ließe sich der Rohertrag der Unternehmen durch Umlage der Portokosten um immerhin acht bis zehn Prozent steigern. „Daran kann langfristig niemand vorbeigehen, der Geld verdienen will.“ Noch aber bleibt das Erreichen der Gewinnzone in weiter Ferne. Beispiel Mediantis: Im Vorjahr konnte zwar der Umsatz auf 40 Mio. DM gesteigert werden, zugleich verdoppelte sich aber der Verlust auf 25 Mio. DM. Noch aber schrecken die Online-Shops davor zurück, Versandkosten für Bücher einzuführen. Keiner wolle den ersten Schritt tun. Weil man Angst hat, die Kunden würden wieder zum örtlichen Buchhandel zurück wandern. In Japan scheints aber zu funktionieren. Dort stellt Amazon die Portokosten seit einem halben Jahr in Rechnung. „
Umfrage zur Sichtbarkeit von Selfpublishing im Handel und in Öffentlichen Bibliotheken
Wie sichtbar sind Selfpublishingtitel eigentlich im stationären Buchhandel – und welche Rolle spielen sie im Bestand Öffentlicher Bibliotheken? Dieser Frage widmet sich Anna Fee Blochberger im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und benötigt Ihre Unterstützung.