Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat die Verlagsgruppe Holtzbrinck beim Bundeswirtschaftsministerium eine Sondererlaubnis beantragt, um die vom Bundeskartellamt untersagte Übernahme der Berliner Zeitung durchzusetzen. Ein Holtzbrinck-Sprecher habe bestätigt, die Frist für den Antrag auf eine Ministererlaubnis nicht verstreichen zu lassen, das berichtet die Financial Times Deutschland.
Mit Ablauf der Frist sei dem Ministerium in Berlin am Montagabend der 60-seitige Antrag übergeben worden. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hatte den Antrag im Dezember angekündigt. Dem Bundeskartellamt waren eine falsche Entscheidung und zudem rechtliche Fehler vorgeworfen worden. Das Kartellamt habe weder die Konkurrenzsituation auf dem Berliner Markt noch die Dominanz des Axel Springer Verlags (Berliner Morgenpost, Bild, B.Z.) auf dem Berliner Anzeigenmarkt berücksichtigt.
Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen in der ZEIT
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