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Lesetipp: Minderheitsgesellschafter [Südwestdeutsche Medien-Holding (SWMH)] soll Entscheidungsbefugnisse bei Süddeutschen Verlag bekommen

Beim Verlag der Süddeutschen Zeitung soll nach einem Bericht der FAZ vom 25.1. der Minderheitsgesellschafter Südwestdeutsche Medien-Holding (SWMH) nach seinem Einstieg weitgehende Entscheidungsbefugnisse bekommen. Direkten Einfluß beim Süddeutschen Verlag (SV) kann die SWMH („Stuttgarter Zeitung“, Rheinpfalz) über einen neugeschaffenen „Lenkungsausschuß“ nehmen, der als Bindeglied zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern dienen soll (F.A.Z. vom 4. Januar). Dem dreiköpfigen Gremium soll der SWMH-Manager Oliver Dubber vorsitzen.

Die SWMH hatte sich im November für einen Betrag von rund 100 Millionen Euro beim SV eingekauft, der durch den Anzeigenrückgang der vergangenen anderthalb Jahre in Finanznot geraten ist. Die übrigen Anteile beim SV gehören fünf Gesellschafter-Familien. Der Verlag hat im vergangenen Jahr einen Verlust von rund 70 Millionen Euro verbucht, nach einem Fehlbetrag von 43,9 Millionen Euro 2001.

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