Wie die SZ heute meldet, ist die erste Runde in einem Prozess, in dem die WEKA-Fachzeitschriftengruppe von der SZ-Konzern-Mutter Süddeutscher Verlag (SV) Schadensersatz in einer Gesamthöhe von 76,3 Millionen Euro fordert, zugunsten des SV ausgefallen.
WEKA behauptet, die Münchner hätten den vereinbarten Kauf der Weka-Fach- und Computerzeitschriftensparte vertragswidrig bewusst scheitern lassen. Dadurch, dass der SV deshalb Ende 2001 eine Bürgschaft zur Sicherung des Kaufpreisanspruchs von 157 Millionen Euro nicht verlängert habe, sei Weka ein Schaden von zehn Millionen Euro entstanden, den der Kissinger Verlag in einem vorgezogenen „Urkundsverfahren“ vor der 2. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Augsburg geltend zu machen versuchte.
Wie die SZ weiter schreibt, hielt der Vorsitzende Richter Karl-Heinz Haeusler es jedoch nicht für sinnvoll, in einem Teilaspekt vor der Hauptverhandlung zu entscheiden, zumal nicht nachvollziehbar sei, wie die Zehn-Millionen-Forderung zustande gekommen sei.
Wie es weiter heißt, geht man beim SV davon aus, dass WEKA nur einen Teil der Schadensersatzsumme wird erlangen können.
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