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Verleihung der Schillerpreise 2003

Als älteste und einzige nationale Institution würdigt die Schweizerische Schillerstiftung Werke aus allen Sprachregionen mit einem Literaturpreis und vergibt (in längeren Zeitabständen) den Grossen Schillerpreis.
In diesem Jahr sind, neben drei Werken französischer Sprache, zwei Werke italienischer und sechs deutschsprachiger Autoren ausgezeichnet worden.
Erstmals erfolgt die Preisübergabe für die deutsch italienischsprachigen Werke im Rahmen einer Veranstaltung, verbunden mit Lesungen von Hansjörg Schneider und Federico Hindermann.
Valentin Marti spielt die „Tre Pezzi per sassofone soprano o tenore“ von Giacinto Scelsi (1905-1982).
Hansjörg Schneider erhält den Preis für sein Gesamtwerk. Ebenfalls für sein Gesamtwerk wird der Tessiner Federico Hindermann geehrt.
Einzelwerkpreise empfangen an diesem Abend Dieter Bachmann für „Grimsels Zeit“, Martin R.Dean für „Meine Väter“, Andreas Münzner für seinen Erstling „Die Höhe der Alpen“ und Christina Viragh für „Pilatus“.
Das Prädikat „Buch der Schillerstiftung 2003“ erhalten Felix Philipp Ingold für „Jeder Zeit“ und Maria Rosaria Valentini für „Sassi muschiati“.

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