In der Nacht auf den 11. Dezember 2003 ist der Schriftsteller Günter Seuren in München einem Herzinfarkt erlegen.
Der 1932 in Wickrath am Niederrhein geborene Autor debütierte 1961 mit dem Gedichtband „Winterklavier für Hunde“.
1964 erschien sein erster Roman, „Das Gatter“, der 1966 unter dem Titel „Schonzeit für Füchse“ verfilmt wurde und auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.
Seuren schrieb sozialkritische Erzählungen, und zahlreiche Romane, zuletzt „Jenseits von Wimbledon“.
Seine Bücher wurden ins Französische, Schwedische, Russische und Polnische übersetzt.
Im Februar 2004 erscheint sein neuer Roman „Das Floß der Medusa“ im Rotbuch Verlag.