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Rat für Rechtschreibung soll Frieden stiften

„Das Spiel ist aus. Dass die erklärten Gegner der Rechtschreibreform es verloren haben, ist seit spätestens einer Woche klar“, schreibt heute die „Süddeutsche Zeitung“, die es seinerzeit auffällig eilig hatte, sich dem Votum von Springer und SPIEGEL anzuschließen, das die neue Rechtschreibung ganz und gar abzuschaffen gedachte.

In Berlin aber verweigerten die Ministerpräsidenten dem Niedersachsen Christian Wulff die Gefolgschaft. Der hatte im Sommer versucht, die Reform zu kippen und blieb als einsamer Kämpfer zurück. Gestern nun haben die Kultusminister den „Rat für Rechtschreibung“ beschlossen, der endlich Frieden im erbitterten Streit stiften soll. Aufgabe ist, besonders hirnrissige Regeln zu entschärfen. Zweifelhaft freilich, ob das gelingen wird.

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