Der Romancier Amos Oz erhält den WELT-Literaturpreis für sein Lebenswerk. „Er ist ein Mann des offenen Wortes, und er läßt auch bei seiner augenblicklichen Leserreise durch die Bundesrepublik keinen Zweifel daran, daß er, der israelische Friedensaktivist, den Pazifismus der Deutschen für ‚sentimental‘ hält. Daß Toleranz Bequemlichkeit bedeuten kann, merkt man ja sehr deutlich an der sogenannten Multikulti-Gesellschaft in den Niederlanden, die gerade unter großem Getöse in sich zusammenstürzt – ein Anlaß, zur Wachsamkeit gegen den Feind aufzurufen, den Amos Oz dankbar aufnimmt. Wer nämlich der Feind ist, steht für Amos Oz außer Zweifel: Es ist der Fanatiker jedweder Couleur“ schreibt heute Tilman Krause über den Geehrten in der WELT. Mehr über die Vergabe des WELT-Literaturpreises an Amos Oz am Samstag in der Literarischen Welt.
Börsenverein-Bericht zeigt erneut: Junge Menschen kaufen weniger Bücher und Lesekompetenz sinkt
Der sich immer weiter verschlechternde Zustand der Lesekompetenz in Deutschland schlägt sich deutlich in den Buchkäufen nieder. Die Zahl der Buchkäufer:innen zwischen 10 und 15 Jahren ging 2025 im Vergleich