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Dicke Luft in Gütersloh: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue gegen einen Vorstand der Bertelsmann Stiftung

Schock in Gütersloh: Auf dem Gelände der Gütersloher Bertelsmann Stiftung standen plötzlich die Ermittler. Sie präsentierten einen Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft München, konfiszierten Aktenordner und zogen mit ihrer Beute von dannen, meldet der SPIEGEL. So geschehen Mitte Juni und bis heute in den Medien unbekannt.

In einer anonymen Anzeige wird dem hoch dekorierten Stiftungsvorstand Professor Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld (Regierungsberater, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse), unterstellt, er habe Stiftungsgelder zum eigenen Nutzen zweckentfremdet. Weidenfeld ist weltweit anerkannter Wissenschaftler und sitzt seit vielen Jahren mit Liz und Brigitte Mohn im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte dem portal www.manager-magazin.de den Untreueverdacht und den Durchsuchungsbeschluss. Weidenfeld, so heißt es, werde verdächtigt, die Bertelsmann Stiftung bei Spesenabrechnungen betrogen zu haben.

Übrigens: Vor zwei Jahren bereits hatte „manager-magazin“-Redakteur Klaus Boldt („Geht im mächtigsten Think Tank der Republik alles mit rechten Dingen zu“?) detailliert über die „ausschweifenden Operationen“ des Professor Weidenfeld geschrieben, ohne dass es einen Widerspruch von Bertelsmann oder Weidenfeld gegeben hätte.

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