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Kölner Stadtarchiv eingestürzt – Retter suchen noch nach neun Menschen

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Die Szenerie ist ein Trümmerfeld: Nach dem dramatischen Einsturz des Historischen Stadtarchivs werden neun Menschen vermisst, meldet der Spiegel. Ein Ex-Abteilungsleiter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadt, spricht von einer „absehbaren Katastrophe“ – und beklagt den Verlust wertvoller Dokumente.

Die Katastrophe ereignete sich um 14 Uhr: da stürzte das vierstöckige Gebäude in der Severinstraße mit lautem Getöse ein und beschädigte zwei Nachbarhäuser schwer. Die Trümmer rissen die Straße auf, stürzten bis in die unterirdische Baustelle der neuen U-Bahnlinie, an der seit Jahren gebaut wird.

Eine einzige Trümmerwüste

Drei oder neun Personen – wieviele Menschen derzeit vermisst werden, da möchte sich derzeit keiner festlegen. Sicher ist, dass die Suche die ganze Nacht andauern wird. Angestellte der Baufirma warnten viele Menschen kurz vor dem Einsturz – und haben damit sicher das Schlimmste verhütet. Ein der Unglücksursachen könnten Erdarbeiten für den U-Bahnschacht in Köln sein, die bereits mehrere Pannen herbeigeführt haben.

Was an unwiederbringlichen Archivalien nun verloren ist, vermag zur Stunde keiner zu sagen. Bölls Nachlass wurde hier aufbewahrt, ebenso der Nachlass von Jacques Offenbach und auch einige Briefwechsel aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch, nicht zu reden von ungezählten Dokumenten aus dem Mittelalter und früher.

Weiterlesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,611169,00.html#ref=rss

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