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Funktionsdefizite und hohe Kosten bremsen E-Book-Verbreitung

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT AG hat im Dezember 1.042 Verbraucher zur Bekanntheit und Akzeptanz von E-Books befragt. Die Studie zeigt, dass E-Books bereits einem Großteil der Verbraucher (79%) bekannt sind, wobei das Kaufpotenzial für einen E-Book-Reader bei 31% liegt.

Insbesondere Viellesern, die in den letzten 12 Monaten mindestens fünf Bücher gekauft haben sowie jüngeren Verbrauchern, sind E-Books ein Begriff. Zudem besteht bei den Viellesern mit 36% eine hohe Kaufbereitschaft.

Nach möglichen Gründen gegen die Nutzung von E-Books gefragt, geben gestützt über 40% der Verbraucher an, dass ihnen bei einem elektronischen Buch das sinnliche Erleben fehlt und sie ihre Bücher lieber im Bücherregal stehen haben möchten. 36% sind der Meinung, dass sich ein E-Book nicht so gut wie ein normales Buch lesen lässt und 34% kritisieren wiederum den hohen Preis. Weitere Kritikpunkte sind die fehlende Kenntnis über die neue Technik, das wenig ansprechende Äußere, dass keine Stellen markiert werden können, die Anfälligkeit, z.B. bei Nässe sowie die bisher eher geringe Titelauswahl.

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