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Bertelsmann Club schließt bis Ende des Jahres 41 Filialen

Der Bertelsmann Buchclub setzt seinen Schrumpfkurs fort, berichtet die Neue Westfälische. Aus einer mit dem Betriebsrat geschlossenen Vereinbarung geht hervor, dass die DirectGroup Germany bis Mitte nächsten Jahres 80 Vollzeitstellen abbauen will. Zugleich wird – das hatten wir im Januar-Heft (S. 170) bereits gemeldet – die Zahl der Filialen drastisch reduziert.

Von den rund 100 Filialen in Deutschland sollen im Laufe des Jahres 41 geschlossen werden. Der Stellenabbau trifft vor allem die Club-Zentrale in Rheda-Wiedenbrück. Den Mitarbeitern wird angeboten, in Transfergesellschaften zu wechseln oder alternativ eine Abfindung anzunehmen. Derezit arbeiten in Rheda 250 Beschäftigte, einige davon in Teilzeit. In Berlin, dem zweiten Verwaltungssitz, arbeiten 60. Auch dort sollen Stellen wegfallen.

Ein Unternehmenssprecher sagte der Zeitung, der Personalabbau und das Schließen unrentabler Filialen sei aus wirtschaftlichen Gründen notwendig. Der Club verliere weiter an Mitgliedern. Derzeit seien es eine Million (Mitte der 90er vier Millionen).

Aufgegeben werden sowohl Club- wie Zeilenreich-Filialen. Das Zeilenreich-Konzept mit geringerer Abnahmepflicht und der Öffnung auch für Nicht-Mitglieder habe sich zwar bewährt; die Entwicklung aufhalten könne es nicht.

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