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Random House zahlt nicht an Nazi-Nachlaßverwalterin – jedenfalls nicht freiwillig

Nachdem gestern in Sachen Random House gegen Cordula Schacht, u.a. Nachlaßverwalterin von Hitlers Propagandaminister Goebbels, ein Teilurteil [mehr…] erging, daß Random House jetzt Auskunft darüber erteilen muß, wieviel Geld mit Peter Longerichs Goebbels-Biographie verdient wird, meldete der Spiegel heute, daß der Verlage bereit sei zu zahlen.

Mitnichten, ließ Justitiar Rainer Dresen das Blatt umgehend wissen, das den Fehler unverzüglich korrigierte.
Dresen kündigte auch gleich den Gang in weitere juristische Instanzen an. Er kritisierte er „die mutlose Entscheidung“ des Münchner Gerichts von gestern, das sich einer Bewertung der Sittenwidrigkeit von Schachts Forderung entzogen habe. „Wir werden nur zahlen, wenn alle nachfolgenden Gerichte uns dazu zwingen werden“, sagte Dresen zu buchmarkt.de. Und ließ keinen Zweifel daran, die Sache notfalls bis zum europäischen Gerichtshof durchfechten zu wollen.

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