Home > Auszeichnungen > Reinhard-Priessnitz-Preis geht an Anna-Elisabeth Mayer

Reinhard-Priessnitz-Preis geht an Anna-Elisabeth Mayer

Die österreichische Autorin Anna-Elisabeth Mayer erhält den mit 4.000 Euro dotierten Reinhard-Priessnitz-Preis. Der Preis wird vom österreichischen Bundeskanzleramt Kunst / Kultur gestiftet und seit 1994 jährlich an Autoren vergeben, die in deutscher Sprache schreiben. Der Jury gehörten in diesem Jahr die Autoren Gustav Ernst und Robert Schindel an.

“Schnörkellos und ohne viel Federlesen entfaltet Anna-Elisabeth Mayer ihren reichhaltigen Erzählkosmos. Die Schönheit der frischen und vibrierenden Sprache ist unauffällig. Eindringlich durchschimmert diese Sprache die geschilderten Ereignisse und offenbart experimentelle Überraschungen. In ihrer präzisen Prosa spielt Mayer mühelos mit bekannten Genres und verhandelt dabei große Menschheitsfragen“, so die Jury in ihrer Begründung.

Anna-Elisabeth Mayer , geboren 1977 in Salzburg, lebt in Wien. Für ihren Roman Fliegengewicht (Schöffling & Co., 2010) wurde sie mit dem Literaturpreis Alpha 2011 ausgezeichnet, 2014 folgte – ebenfalls bei Schöffling & Co. – der zweite Roman Die Hunde von Montpellier.

Die Preisverleihung findet am 27. Oktober im Literaturhaus Wien statt. Die Laudatio wird die Journalistin und Literaturkritikerin Katja Gasser halten.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Offener Brief mehrerer Literaturräte zur Kunst- und Meinungsfreiheit

Die Literaturräte der Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bekräftigen vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Diskussionen die zentrale Bedeutung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Kunstfreiheit. Sie rufen Bund und
Länder dazu auf, diese Freiheiten aktiv zu stärken und als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen, demokratischen Kultur zu fördern.

weiterlesen