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Berliner Preis für Literaturkritik an Daniela Strigl

Der von Jörg A. Henle gestiftete Berliner Preis für Literaturkritik wird in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Preisträgerin 2015 ist Daniela Strigl.

Begründung der Jury: „Daniela Strigls Literaturkritik ist Aufklärung in eigensinniger Form, durchaus in der Tradition Karl Kraus’scher Sprachpflege und Sprachkritik und damit aus dem Gedächtnis der Literatur heraus. Ihre Texte sind witzig, analytisch, hintergründig. Sie steht für eine selbstbewusste Literaturkritik, die den Leser nicht abholt, sondern fordert.“

Der Jury gehörten Renée Zucker, Andreas Rötzer, Florian Höllerer, Robert Schindel und Ulrich Janetzki an. Der „Berliner Preis für Literaturkritik“ wird alle zwei Jahre verliehen. Die Preisträger der Vorjahre waren Andrea Köhler (2003), Ursula März (2005), Ijoma Mangold (2007), Stefan Zweifel (2009), Joseph Hanimann (2011) und Lothar Müller (2015).

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am Dienstag, dem 20. Oktober im Literarischen Colloquium Berlin statt. Die Laudatio hält Sigrid Löffler.

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