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Heinold fragte im Juni nach: de Gruyter, Berlin

Am 31. Dezember 1918 fusionierten die folgenden Verlage: G.J.Göschen’sche Verlagsbuchhandlung, Verlagsbuchhandlung I. Guttentag, Verlag Georg Reimer, Verlag Karl J. Trübner, Verlag Veit & Comp. Die Kommanditgesellschaft hieß zunächst „Vereinigung wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co.“ Der Initiator Walter de Gruyter (1862 – 1923) hielt fast 50 % der Anteile.

Zeitlich fast parallel entstand auf Initiative der Verleger Oskar Siebeck und Eduar Urban die „Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicherVerleger (AWV)“, ein Verlegerverrein und keine Firma. Es kam zu Verwechslungen. Schon 1920 übernahm Walter de Gruyter die Mehrheit an den fusionierten Verlagen; 1922 besaß er 77 % der Anteile. 1923 wurde in Walter de Gruyter & Co. umfirmiert. Dir Verlagsgeschichte ist durch weitere Zukäufe und Fusionen gepägt. Aquisitionen der letzten Jahre: 1977 Mouton Publishers, 2006 Max Niemeyer und K. G. Saur, 2012 Birkhäuser, 2012 Versita (Open-Access-Anbieter), 2013 Akademie Verlag und Oldenburg Wissenschaftsverlag.

Verlagssitze befinden sich heute in Berlin, Basel, Boston und Peking.

Zu den bekanntesten Editionen des Verlages gehören die kritische Gesamtausgabe Friedrich Nietzsches, die gesammelten Schriften von Immanuael Kant und die Ferdinand-Tönnies-Gesamtausgabe. Unbestrittene Bestseller sind der Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch der Medizin und Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.

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