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Tipp für die Buchtage: Gesprächsrunde zum Thema Bibliodiversität

Am Vorabend der Buchtage lädt die Tucholsky Buchhandlung in Berlin-Mitte zu einer Gesprächsrunde zum Thema Bibliodiversität. Moderiert von Gesine von Prittwitz diskutieren Doris Hermanns (Autorin und Übersetzerin), Ariadne von Schirach (Autorin und Philosophin), Jörg Braunsdorf (Tucholsky-Buchhandlung) und Jörg Sundermeier (Verbrecher-Verlag).

Eingeführt hat den Begriff Bibliodiversität die Australierin Susan Hawthorne. Sie ist Autorin, Verlegerin und Feministin und engagiert sich in der „International Alliance of Independent Publisher“, einem international agierenden Netzwerk von über 400 unabhängigen Verlagen mit Sitz in Paris. Susan Hawthorne hat ihr Manifest Bibliodiversität (Verbrecher Verlag), übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Doris Hermanns, kürzlich im Literarischen Colloquium Berlin vorgestellt.

 Was bringt uns die Bibliodiversität? Alter Wein in neuen Schläuchen? Überschätzt Hawthorne die Potenz der kleinen und unabhängigen Verlage? Sind tatsächlich nur sie diejenigen, die für kulturelle Vielfalt sorgen? Und sollte Bibliodiversität nicht viel eher ein Nebeneinander von großen und kleinen Verlagen meinen; einen Betrieb, der sowohl spezielle Interessen als auch den breiten Massengeschmack bedient? Das sind Fragen, die Gesine von Prittwitz mit den Gästen diskutieren will.

Die Veranstaltung am 12. Juni findet um 19 Uhr in der Tucholsky Buchhandlung, Tucholskystr. 47, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

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