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Verleihung des ersten Deutschen Verlagspreises am 18. Oktober

Monika Grütters (Foto: Elke Jung-Wolff)

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, wird während der diesjährigen Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober zum ersten Mal den Deutschen Verlagspreis verleihen. Mit dem Preis zeichnet der Bund kleine und unabhängige Verlage aus, die sich in kreativer Weise um die Vielfalt der deutschen Verlagslandschaft verdient gemacht haben: „Es sind gerade die kleinen Verlage, die oft mit hohem unternehmerischen Risiko für ein breit gefächertes Angebot in unseren Buchhandlungen sorgen. Viele von ihnen wagen sich auf literarisches Neuland und stehen für Buchkunst auf höchstem Niveau. In Zeiten technischen und wirtschaftlichen Umbruchs soll der Preis eine ermutigende Anerkennung ihrer Arbeit sein.“

Für die Auszeichnung steht insgesamt ein Preisgeld von mehr als eine Million Euro zur Verfügung. Vergeben wird der Deutsche Verlagspreis in drei Kategorien: Die drei besten Verlage erhalten Gütesiegel und Prämien in Höhe von jeweils 60.000 Euro, bis zu 60 herausragende Verlage werden mit Gütesiegeln und jeweils 15.000 Euro ausgezeichnet. Voraussetzung ist, dass der durchschnittliche Jahresumsatz der prämierten Verlage in den vergangenen drei Jahren unter drei Millionen Euro lag. Bis zu drei große Verlage, deren Jahresumsatz drei Millionen Euro übersteigt, können ein undotiertes Gütesiegel erhalten.

Für die Auszeichnungen können sich Verlage aller Sparten bewerben, die sich durch ein außergewöhnliches Programm, kulturelles Engagement, innovative Projekte oder durch die herausragende Qualität ihrer verlegerischen Arbeit auszeichnen. Voraussetzung ist, dass es sich um Verlage handelt, die seit mindestens drei Jahren bestehen, ihren Sitz in Deutschland haben und konzernunabhängig sind. Bewerbungsstart ist voraussichtlich Ende Mai.

Weitere Informationen unter: www.deutscher-verlagspreis.de

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