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Hugendubel-Beschäftigte streiken in Hannover, Ingolstadt und München

Am gestrigen Donnerstag, 12.12.2019, kam es bundesweit zu weiteren ganztägigen Streiks der Hugendubel-Beschäftigten in Hannover, Ingolstadt und München.

Um die 100 Buchhändlerinnen und Buchhändler wollen im Weihnachtsgeschäft ein deutliches Zeichen für ihren Tarifvertrag setzen. In Hannover musste die Filiale komplett geschlossen werden.

Kämpfen für ihren Tarifvertrag: Hugendubel-Beschäftigte werden aktiv (c) Der Hugendubel Verdi Infoblog

In einer Pressemitteilung dazu heißt es:  In Bayern verweigert der Arbeitgeberverband seit über zwei Jahren den Abschluß eines neuen Tarifvertrages. In Hannover fordern die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten zusammen mit ver.di die Hugendubel-Geschäftsführung zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf.

Dies wurde bislang abgelehnt. Außerhalb von Bayern zahlt Hugendubel nicht nach Tarif, sondern zu deutlichen schlechteren Bedingungen in Form von betrieblichen Vergütungsordnungen. Hier gibt es keinen Tariflohn und keine Tarifleistungen wie 37,5-Std.-Woche, Weihnachtsgeld, Spätöffnungszuschläge, besonderen Kündigungsschutz und vermögenswirksame Leistungen.

Am heutigen Freitag und am morgigen Samstag sollen die Streiks in München fortgesetzt werden

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