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Holtzbrinck Buchverlage: Alexander Lorbeer übernimmt von Joerg Pfuhl

Dr. Joerg Pfuhl © Claus Setzer

Mit dieser Nachricht hatte die Branche nach dem Debakel um den Wechsel an der Spitze von Rowohlt gerechnet, aber nicht jetzt: Dr. Joerg Pfuhl wird Ende Juni (wieder auf eigenen Wunsch) aus der Holtzbrinck Verlagsgruppe ausscheiden – ebenso überraschend, wie er sich Mitte 2016 entschieden hatte, nach seinem damals ebenso unerwarteten Rückzug an der Spitze der Verlagsgruppe Random House und einer längeren Auszeit noch einmal die Verantwortung als CEO der Holtzbrinck Buchverlage zu übernehmen.  

Alexander Lorbeer © HBU
Jetzt sagt er zu seinem Rückzug: „Nach vier intensiven Jahren möchte ich nun noch einmal eine andere Herausforderung suchen.“  In seine Amtszeit fällt der Ausbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur ebenso wie eine Neuorganisation der vertrieblichen Zusammenarbeit der Verlage. Dafür hatte er auch Alexander Lorbeer im September 2018 als Chief Sales Officer (CSO)  geholt – und der steht nun auch als sein Nachfolger fest – nach Stationen bei Bertelsmann, Amazon und zuletzt bei Ullstein.

Er sagt:  „Ich freue mich, die in den letzten 18 Monaten gestarteten Projekte nun in anderer Funktion weiterzuführen und bedanke mich bei Joerg Pfuhl für die vorbildliche Staffelübergabe. Die Holtzbrinck Buchverlage sind trotz der derzeitigen Herausforderungen in einer guten Position und profitieren gerade in diesen bewegten Zeiten von ihrer Stärke.“

John Sargent​, Mitglied der Geschäftsführung der Holtzbrinck Publishing Group und CEO von Macmillan, sagt: „Ich danke Joerg Pfuhl für seinen engagierten Einsatz in den letzten vier Jahren und für seine Rolle bei der Weiterentwicklung der Holtzbrinck Buchverlage. Er gab dem Begriff Teamwork eine neue Bedeutung und holte mit Doris Janhsen (Droemer Knaur), Siv Bublitz (S. Fischer), Kerstin Gleba (Kiepenheuer & Witsch) und der im Juli beginnenden Nicola Bartels (Rowohlt) ein starkes, erfahrenes Verlegerinnen-Team an die Spitze.“

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