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Der Messe-Mayer Frankfurt 2026: Sonntag, Abschlussbericht

ABSCHLUSSBERICHT

Liebe Freunde,

ganz im Ernst: gestern hat mich eine Obdachlose bedauert, weil meine alte Kamera nur 20 Megapixel hat. Wahrscheinlich kaufe ich mir für Leipzig mal eine neue, um meine zugegebenermaßen oft fragwürdig ausgeleuchteten Fotos auf das Niveau des neuen Jahrtausends anzuheben.

Und auch weil ich mich nicht blamieren will, falls ich der Dame noch mal begegne.

Heute ist Sonntag, und ich habe Jesus gesehen.

Oder seinen Lieferanten.

Ist das ein geeigneter Einstieg für einen Abschlussbericht? Es gibt sicher bessere. Wie zum Beispiel:

Juhuu, ich habe mir tatsächlich die Mumientasse gekauft! Mein Konsumverhalten auf diesen Messen geht ja aus satirischen Gründen immer in Richtung Selbsterschnorrung oder aber Mitbringselwirtschaft für Frau und Tochter, aber Eigenverwöhn gönnte ich mir hier:.

Spooky Milchkaffee, bevor es zur Messe geht

Auf der Messe selbst kriege ich meinen Kaffee beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels, aber auch nur, weil die Kaffeemaschine Messeeigentum ist und hier verbleibt. Andere Stände haben mitunter die Kaffeemaschine bereits abgebaut, denn es ist Sonntag, und jeder hier will bald heim.

Die Messegäste sollen das nicht merken!

Aber echte Kaffeetassen machen wir hier jetzt nicht mehr dreckig

Das führt dazu, dass für uns Kaffeetrinker eine Tauschwirtschaft entsteht: Verlagsmitarbeiter bieten Giveaways im Tausch für Kaffee an. Fast wie im Knast. Hier zum Beispiel werden wir besucht von Melanie Faust, die vom Nachbarstand Könemann Freigang bekommen hat und ja nicht mit leeren Händen zurückkommen soll.

Der momentane Kaffeewechselkurs beträgt ein Könemann-Brillenetui.

Vor drei Fotos noch im Schlafanzug an der Mumie nuckelnd, und schon bin ich hinreichend koffeiniert und startklar für diesen letzten Tag.

So sitzen Leute, die die Winkelweite angstvoll unterschätzen, während sie so tun, als würde man so sitzen.

FRIEDENSPREIS DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS

Leider war ich nicht da. Ich habe der polizeilichen Überprüfung nicht standgehalten, weil ich geschrieben habe, dass Wolfram Weimer spielplatzfreundelos sei. Haha, nein, das würde mir ja schmeicheln, wenn der Staatsschutz meine Texte für zersetzend halten würde. Tatsächlich habe ich mich meine Meldefrist für ebendiese polizeiliche Überprüfung überschritten (DAS klingt schon eher nach mir).

Aber Maren Ongsiek war dienstlich da, und Dienst IN dieser Branche ist ja auch immer Dienst AN dieser Branche, also hat sie Fotos aus der Paulskirche geschickt:

Stühle gestellt und eingedeckt: Die Paulskirche am Römer.

Hahaha, Klasse, das ist echt Einskommanull Mayer, komplett mit Pfeil.

Philippe Sands erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Philippe Sands ist ein internationaler Experte für Völkerrecht, der darum kämpft, Ökozid im Strafrecht zu verankern; der sich auskennt mit Diktaturen, der Genozid zum Thema macht, und zwar auch im Gazastreifen; der aber auch Kafka kommentiert und die Brücke von der Rechtsprechung zur Literatur hin folgendermaßen schlägt: in bestimmten Fällen könne ein herausragendes literarisches Werk langfristig mehr zur Aufarbeitung beitragen als ein einzelnes Urteil eines internationalen Gerichts. (Dr. Wicki P. Dia).

Ein Londoner Rechtswissenschaftler also. Franko-Engländer gar. Na toll, jetzt weiß ich immer noch nicht, ob man ihn Sänds oder Sonds ausspricht. Interessante Wahl, und zum Glück wieder mal jemand mit lieferbaren Buchtiteln!

LETZTES INTERVIEW DIESER MESSE: JUERGEN BOOS

Juergen Boos hat diese Messe 21 Jahre lang geleitet, und das heißt, dass ich der Dienstältere von uns beiden bin. Boos hat die goldenen Jahre der Messe im frischen neuen Jahrtausend nicht nur gelebt, sondern auch gestaltet: er hat modernisiert und gewuppt, er hat genetzwerk und Stellung bezogen, er hat vor allem: dermaßen viel gelesen und dermaßen viel gereist! Er hat die Messe zu einer Messe der Inhalte gemacht. BuchMarkt wollte diesen belesenen, aber auch gewitzten Kosmopoliten auf seiner allerletzten Messe sprechen.

Und Boos dachte ich: Aaaaaach, fuck it, Einen letzten Messe-Mayer geb‘ ich mir. (Das ist das U-Boot, um zu testen, ob die Redaktion das wirklich gegenliest.)

Das ist die Aussicht des Direktors der Frankfurter Buchmesse: eine ganze Agora.

BuchMarkt: Wollen Sie wirklich gehen?

Juergen Boos: Ja, ich möchte gehen.

Wie trinken Sie eigentlich Ihren Kaffee?

Schwarz.

Ihr Liebling-Superschurke?

Film oder Buch?

Egal.

Ich denke nochmal einen Moment drüber nach.

Sie haben anscheinend noch nie einen Hasen gesehen?

Das stimmt.

Ihre Lieblingskäsesorte?

Gorgonzola. Nein, stimmt nicht, ist gelogen. Parmesan!

Haben Sie Ihren Nachfolger schon auf mich vorbereitet?

Ja.

Wie?

Wir haben mehrere Workshops gemacht, um zu stabilisieren in Hinsicht auf Ihr Zusammentreffen.

Müssen Sie sich in Zukunft eine Messekarte kaufen?

Ganz sicher.

Den Rest der ganzen Welt kennen Sie ja schon, aber welche Ecke von Deutschland haben Sie noch zu entdecken?

Auch das will ich natürlich sehr ehrlich beantworten: Wuppertal. ist ganz oben auf meiner Liste.

Warum ausgerechnet Wuppertal?

Das stimmt sogar. Weil ich immer mal Schwebebahn fahren wollte. Schon als Kind fand ich das so faszinierend. Es gibt das Foto mit dem Elefanten in der Schwebebahn, kennen sie das?

Der rausfällt, und dem nichts passiert ist?

Genau, und seitdem bin ich besessen von Wuppertal. Und ich habe es noch nie nach Wuppertal geschafft.

Ich freue mich offen gestanden sehr, wenn meine albernen Fragen tatsächlich auch mal eine schöne Information zu Tage fördern.

Das sind jetzt 50 Jahre, dass Wuppertal in meinem Kopf herumgeistert. Es gibt dort natürlich den Peter Hammer Verlag, also ich kenne Menschen aus Wuppertal, aber ich habe es noch nie hingeschafft.

Ich mache immer Witze darüber, dass sie einen Schlüssel für die Messe haben; oder wenn man sie lieb fragt, kriegt man den Schlüssel für die Festhalle. Haben Sie wirklich einen Schlüssel für die Messe?

Ich habe tatsächlich einen Schlüssel für die Messe.

Warum konnten sich Ihre Eltern keinen Umlaut leisten?

Weil ich in Amerika aufgewachsen bin und keiner Jürgen schreiben konnte. Meine Familie ist zum großen Teil amerikanisch, und wir haben leider das Problem, dass wir alle immer den Namen vom Vater und Großvater bekamen, sodass mein lieber Cousin Carlos Siegfried wurde. Und ich Karl Juergen, aber ohne Umlaut.

Da haben sie auch noch Glück. Es hat ja auch ein Trema sein können.

Das wäre noch schlimmer.

Guckt den Nachname Boos aus dem Wald heraus?

Aus dem Schwarzwald. Boos gibt es in ganz Deutschland, es gibt eine Spedition Boos aus München. Es gibt in Kiel Bürgermeister Boos. In meinem Fall kommt der Boos aus dem Schwarzwald.

Und ethymologisch? Bos, Bosque und Bosco sind alles Wörter für Wald.

Der Boos war der Vorsteher eines kleinen Weilers. Also da, wo fünf Häuser stehen, war der Sprecher der fünf Häuser immer der Boos.

Es ist Mardi Gras – als was würden Sie sich verkleiden?

Ich glaube, als Esel.

Ihr Liebling-Superschurke?

Max Zorin!

James Bond, im Angesicht des Todes, Christopher Walken als der genmanipulierte Fiesling, sehr gute Wahl. Das freut mich.

Über Roger Moore ist ja so ein bisschen die Zeit weggegangen, finde ich.

Wann endet Ihr Tag an einem normalen Messetag? Wann haben Sie den Schlafanzug an?

Gegen halb fünf morgens. Wir treffen uns ja schon um halb acht hier wieder, dann habe ich doch zwei Stunden Schlaf.

Haben Sie noch eine Frage an mich nach all dem?

Nein. Nachdem ich nun meinen Lieblingsschurken weiß, hat mich das vorangebracht.

Bekannt für seine große Auswahl an Softdrinks und seine Wuppertalbesessenheit: Juergen Boos.

Danke dass Sie auch für so etwas Zeit hatten! Wann immer ein Gagfoto ging – diese Sekunde hatten Sie ebenfalls. Ihr Nachfolger scheint humorvoll zu sein, das versöhnt mich ein wenig mit Ihrem Weggang, jetzt wo ich Sie mir endlich zurechtgebogen hatte. Ach, jetzt habe ich ganz vergessen zu fragen, warum die Journalisten in Frankfurt keine Häppchen kriegen.

Draußen, beim Verlassen der Geschäftsebene, treffe ich zufällig auf Boosens Nachfolger, Joachim Kaufmann, frisch aus der Geschäftsführung von Carlsen. Und tatsächlich scheint er zu wissen, was ihn erwartet, denn er ruft mir zu: „Ah, der Herr vom BuchMarkt! Nächstes Jahr bin ich dann dran!“

Das entscheide immer noch ich, aber ich hätte da schon eine Frage über Häppchen!

ERNÄHRUNG

Am letzten Messetag konnten Jule und ich noch belegte Brötchen beim Börsenverein abgreifen:

Doch, das zählt. Auch wenn es nicht frittiert ist.

Auf der Agora wurde kostenloser Kakao in der Winterdeko angeboten. Ein Paradebeispiel für geschickte Nutzung von TikTok: „Holt Euch alle Eure Hot Chocolate in der Lower Whilby-Hütte ab!“

Längste Schlange des Tages: Gute zwoeinhalb Fitzek!

Das ist die Lower Whilby Hütte: Himmelblau. Lower Whilby ist ein fiktiver Ort, in dem romantische Sachen passieren. Die Bücher haben schöne Buchblocks und erscheinen im Forever-Verlag, und der Forever-Verlag mit all seinem TikTok und Pumpkin Spice Latte Disaster und seinem Weihnachtskugeln ist in Wahrheit:

Ullstein.

Nun könnte man sagen: Gratuliere, Herr Mayer hat den Imprint entdeckt! Man könnte aber auch sagen: Gratuliere, Ullstein, so wird ein Imprint genutzt.

Gestern gab’s sogar die Schneekanone.

Ich versuche mein Glück auch bei Penguin Random House, aber auch dort war die Küche bereits leergeräumt. Doch Franziska Mayer schritt ein und hieß die Küche ein zweites Mal nachschauen, und dort war die Verzweiflung so groß, dass man mir einen Donut auf einen hübschen Teller gab und hoffte, ich hielte es für eine Mahlzeit.

Aber das war doch genau das, was ich jetzt brauchte!

Die Messe-Mayer und der Messe-Mayer

Die Küche bei Droemer Knaur hingehen hatte offen!

Belegte Brote auf einem Niveau, das man daheim auch gerne hätte

Und noch schnell eins von Daniel Holbes Käsehäppchen klauen:

Foto: Daniel Holbe

Leider hat dieses Jahr kein Treffen mit Matthias Seuring geklappt. Der Tausendküchensassa und ich haben kein Zeitfenster finden können, obwohl – oder weil! – unser Messe-Ablauf sich so sehr ähnelt: Jeder von uns beiden geht als nächstes irgendwo hin und macht dann dort was. Das ist im Grunde unsere Stellenbeschreibung! Und entweder überschneidet sich das, oder leider nicht.

Ich bedaure also zutiefst, die traditionelle tschechische Kartoffelsuppe mit den getrockneten Waldpilzen verpasst zu haben, und den Hefebuchteln weine ich geradezu nach. Aber am meisten fehlt mir nicht Kartoffel noch Buchtel, sondern natürlich der Herr Seuring. Hier bitte ich ihn um ein Foto, und seine Antwort ist schöner als jedes Lächeln:

Liebe Grüße auch von Maren.

MENSCHEN, DIE ICH TRAF

Caroline Wahl hat eigentlich keine Zeit, aber ich fotografiere so schnell, dass das Foto bereits im Kasten ist, während sie noch überlegt, ob sie für ein Foto Zeit hat:

Wenn die Blende schließt, bin ich schon wieder auf der Rolltreppe

Vorhin habe ich ihn bei Droemers Käsehäppchen getroffen, aber das Foto für die Promi-Sektion aufgehoben: Daniel Holbe!

Krimiautor und Andreas Franzens Andenkenbewahrer

Und wer Droemer Knaur sagt, sagt natürlich auch…

Sebastian Fitzeks Behemoth von einer Autogrammschlange.
Aber für die Jule gelten ja hier offenbar andere Gesetze.

Lea Kaib war schon immer Teil der Szene, die sie mittlerweile bedient: Die Kinder- und Jugendbuchverlage holten sich Lea Kaib, als Social Media eine Sache wurde; und Lea Kaib zeigte den analogen Denkfabriken, wie man unter ihresgeichen seinesgleichen erreicht. Content und Bücher waren ihre Welt.

Und jetzt isses halt umgekehrt.

Bei Bookish Love Universe gibt sie Autogramme in der Festhalle.

Harald Kiesel hat so viele Leute auf der Messe getroffen, dass er mir ein paar abgeben kann:

Martina Straten bei Hoffman & Campe
Einmal Herwig Bitsche (Nord Süd), aber den Nicola Bardola habe ich selber schon doppelt, Danke.

Und als letztes noch Dr. Hendrik Lambertus und Carlo von Wendl Ritter von Lehenstein

So heißen sonst nur Schurken bei Bibi und Tina!

Ich habe einen jodelnden Japaner gesehen und gehört, Takeo Ischi!

Und Kuhglocken hat er auch gespielt.
Oh mein Gott, da muss ich hin

Die Matsuri-Bühne zwischen Halle 4 und Halle 6 war Standort für Impro-Theater, Ramen-Wettbewerbe und etliche Künstler aus asiatischen Ländern.

Das bestgeeignete Foto, um diese Rubrik abzuschließen, ist das Abschiedsfoto bei Kiepenheuer & Witsch, denn es checkt mehrere Boxen, wie man heute sagt, wenn etwas mehrere Bedingungen erfüllt:

  1. Jule kommt am besten darauf weg
  2. Mirjam Mustonen kommt nicht am schlimmsten darauf weg
  3. Wir haben noch alle verfügbaren anderen Leute mit aufs Bild gebracht
  4. Ich kann mich einmal mehr zum Deppen machen
  5. Das Sortiment von Kiepenheuer und Witsch ist zu sehen
  6. Ich habe eine Blickrichtung inszeniert.
Und das war nur eine Minute, bevor Maren Ongsieks Söhne hier aufgetaucht sind!

Aber Abschiedsfoto ist Abschiedsfoto.

COSPLAY-BERICHT

Es fand wohl statt, aber ich habe kaum etwas davon mitbekommen.

Ende des Cosplay-Berichts.

FESTPLATTE AUFRÄUMEN

Folgende Fotos hatte habe ich nicht verwendet, und das ist eigentlich auch gut so.

Hier ist die Buchhaltung der Frankfurter Buchmesse! Das ist von spektakulärer Uninteressanz, aber niemand sonst kommt hier vorbei, also dachte ich: Das muss ich Ihnen mal zeigen.

Echte Backrooms!

Im Nonbook-Areal in Halle 5.0 am Kobeltisch kleine Kinder besiegen und sich hinstellen wie ein Champion:

Momente für die Ewigkeit.

Als ich mein diesjähriges Messelogo gebastelt habe, kam ich irgendwann bei einer Hommage von Zdenek Milers kleinem Maulwurf an. Aber das war bereits die zweite, abweichende Iteration. Ursprünglich wollte ich Tschechien als Gastland auf diese Weise einbinden:

Zu schön zum Verbergen, aber literarisch eher schwerfällig.

ZUM GELEIT

Und das war meine 78. Frankfurter Buchmesse! Pardon, Korrektur: Es war die 78. Frankfurter Buchmesse. Bei mir waren es so um die dreißig, ich bin mir unsicher, ob 28 oder 32 oder dazwischen. Das Thema der Saion lautete K.I., und wir behalten das im Auge.

Viele hielten es übrigens für einen Witz, als ich gestern sagte, dass Oliver Zille als Walk Act für Wiley VCH unterwegs sei.

Tja, was glauben Sie, wie der Zille erst staunt, wenn er das sieht

Denn natürlich war das ein Witz. Früher waren einem solchen Witz Grenzen gesetzt: Ich konnte nur abbilden, was ich mir selber basteln konnte, mit Schere & Kleber oder mit Photoshop. Diese Grenzen fallen nun weg, und die bilderzeugende Konzern-K.I. erschüttert das Vertrauen in die Fotografie endgültig und grundsätzlich.

Gleiche Baustelle, anderes Stockwerk: Die Frage kommt auf und darf gestellt sein, welchen Nutzen und Sinn es hat, dass ich belegte Brote, Mainzelmännchen und Nebensächliches in den Fokus rücke, während ich die Tatsächlichkeiten der Buchwelt veronipiplé, wo nicht gar ignoriere und übersehe?

Nun, wir haben Spaß, und das ist einladend. Wenn man uns für eine Welt hält, in die man gerne gehören will, dann haben wir schon halb gewonnen. Leser zu erzeugen ist unser aller Job. Lesen ist nur Augenhandwerk, Lesenkönnen ist die Pflicht, aber Lesenwollen ist die Kür. Denn je stärker wir gemeinsam einladend sind, desto mehr Menschen können wir zum Lesen verführen. Dichte Leseabdeckung führt dann womöglich nicht dazu, dass Dummheit der Great Filter dieser Menschheit wird.

Und wenn hierzu ein paar Glücksräder gedreht und Kaffees erbettelt werden müssen, dann tun wir das eben! Dies ist mein Beitrag zur Leseförserung.

HALLENKONZEPT

hat super funkioniert, sagt einer, der nur von A nach B laufen muss bzw. von 3 nach 4. Ob alle zufrieden waren mit den örtlichen Umzügen, ist wieder eine andere Frage.

Ach, da muss man lang.

Dass ich eine Messetasse ergatterte, war bereits erwähnt – aber ich zeigte das schöne Stück ja nie!

Hier ist es:

So viel Blau hatte noch keine Messetasse!

Glauben Sie nicht, dass ich ausgerechnet zum Abschluss Cat Content schuldig bleibe:

Fussel will mein Öhrchen zerstören

Fussel will meine Kamera zerstören

Aber das sind nur Archivfotos – ich muss jetzt wirklich heim zum echten Fussel. Ich bedanke mich bei allen, die mich mit Terminen und Informationen, mit Kontakten und Kalorien versorgt haben.

Ich bedanke mich bei Maren Ongsiek, dieses Jahr ein μ mehr als sonst, für diese eine Sache da, wahrscheinlich hast Du sie selbst schon längst vergessen. Aber wenn Du mittlerweile in Podiumsdiskussionen als „die Messefee“ angekündigt wirst, dann brauche ich mir wirklich keine neuen Namen mehr auszudenken für alles, was Du mir und dieser Branche Gutes, Nützliches, Hilfreiches und Nettes tust.

Jule Wenzel: Guten Start in Deinem Studium morgen früh! Zieh das durch, Lehramt Grundschule, und dann sorge direkt an der Quelle des Lesenlernens weiterhin für diesen Buchhandel und seine nachwachsenden Kunden. Du bist sozusagen unser Außenposten draußen, beim Alphabet.

Aber erst suchst Du noch raus, wann die U4 fährt.

WIr alle sehen uns wieder in Leipzig 2027.,

Bis auf #team069 natürlich.

Ihr und Euer

Matthias Mayer

herrmayer@hotmail.com

Warum Karel Čapek recht hatte, Teil 6 von 6

Rosie Jetson, Hanna & Barbera

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