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Der Lyrikpreis Orphil geht an Daniela Danz

Daniela Danz © Nils-Christian Engel

Der Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden geht 2022 an die Lyrikerin und Schriftstellerin Daniela Danz für ihr bisheriges lyrisches Werk, insbesondere ihren Band Wildniß. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

„Wie kaum einer anderen Stimme der deutschsprachigen Lyrik gelingt es Daniela Danz, in ihren Gedichten Resonanzräume zu schaffen, die Vergangenheit und Gegenwart in Beziehung zueinander setzen“, heißt es in der Begründung der Jury bestehend aus Carolin Callies (Lyrikerin und Literaturvermittlerin), Beate Tröger (Freie Literaturkritikerin) und Björn Jager (Leiter Hessisches Literaturforum im Mousonturm).

Ronya Othmann (c) Cihan Cakmak

Ronya Othmann erhält den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis für ihr lyrisches Erstlingswerk Die Verbrechen. Die Gedichte des Bandes sind „Echokammern, die uns als Lesende nicht mehr so schnell entlassen“ und können als „unendliches Lied über Zerstörung von Raum“ gelesen werden, so die Jury.

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