Home > Vorgeblättert > Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen im Freitag und in der ZEIT

Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen im Freitag und in der ZEIT

Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Der Freitag und Die ZEIT besprochen?

Der Freitag Ausgabe 27:

Grandioses von der Damentoilette 

Liebeserklärung 22 Autor:innen schreiben Geschichten über „Die Damentoilette“. Das ist so kurzweilig wie kunstfertig. Und durchaus auch ein Wink an Denis Scheck. Von Katharina Walser

Die Damentoilette. 22 Liebeserklärungen – Friederike Schilbach (Hrsg.) park x ullstein, 160 S., 20 €

Hommage an Hemingway. Leben und Werk sind auserzählt? Michael Kleeberg kommt Ernest Hemingway ganz nah, mit einem Trick. Von Erhard Schütz

Achilles in Taormina – Michael Kleeberg Penguin 2026, 335 S., 28 €

Stabilisiert der Kult ums innere Gleichgewicht die Verhältnisse? Kathrin Fischer hat über einen Trend geschrieben, der gefährlich werden kann. Von Thomas Gesterkamp

Achtsam geht die Welt zugrunde. Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert – Kathrin Fischer Hanser 2026, 256 S., 22 €

Die ZEIT Ausgabe 29:

Bücher für den Sommer:

Mehr Licht

Gustav Seibt erklärt Goethe in 50 Kapiteln. Das macht richtig gute Laune. Von Adam Soboczynski

Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe. C. H. Beck, München, 2026; 272 Seiten, 25,– €

Setzen,Sex

Jennette McCurdys böser Debütroman über eine Liebe zwischen Schülerin und Lehrer. Von Berit Dießelkämper

Jennette McCurdy: Half His Age. Aus dem Englischen von Olivia Kuderewski; Blumenbar, Berlin 2026; 331 Seiten, 24,– €

Zum Waffenschmuggeln braucht man gute Verse

Ein Spion und ein Dichter: Kristof Magnusson erschafft in »Die Reise ans Ende der Geschichte« das Traumpaar des Sommers VON IJOMA MANGOLD

Kristof Magnusson: Die Reise ans Ende der Geschichte. Klett-Cotta, Stuttgart 2026; 288 S., 25,– €

Du bist wie Angela Merkel

Annika Reich und Mirjam Wittig versammeln berührende Briefwechsel von Autorinnen. Sie schreiben sich von Welt zu Welt. Von Jolinde Hüchtker

Annika Reich/ Mirjam Wittig (Hrsg.): Wenn ich deine Worte lese, finde ich den Weg zurück nach Hause. Ullstein, Berlin 2026; 400 S., 24,99 €

So elegant wächst das Fernweh

Wo sie sind, ist Urlaub: Jutta Person erzählt die faszinierende Kulturgeschichte der Palmen. Von Maja Beckers

Jutta Person/ Judith Schalansky (Hrsg.): Palmen. Naturkunden, Bd. 124, Berlin 2026; 152 S., 22,– €

Im Laternenlicht der Champs-Élysées

Gaito Gasdanows traumhafte Erzählungen kühlen einen gut herunter. Von David Hugendick

Gaito Gasdanow: Ein zweites Leben. Aus dem Russischen von Rosemarie Tietze; Friedenauer Presse, Berlin 2026; 258 S., 24,– €

Chaosverwandtschaften

Angelika Klüssendorfs neuer Roman heißt zwar »Trost«, bietet aber keinen. Und das ist genau richtig VON IRIS RADISCH

Angelika Klüssendorf: Trost. Piper, München 2026; 208 S., 24,– €

Pfirsichbrandy ist die Lösung für alles

In Deborah Levys Buch dreht sich alles um Freundschaft unter Frauen, Katzen und Zigaretten. Von Marlene Knobloch

Deborah Levy: Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein. Aus dem Englischen von Marion Hertle; aki Verlag, Zürich 2026; 128 S., 24,– €

Zu zweit zwischen den Kontinenten

Kiran Desai hat den Sommerroman für alle Liebenden geschrieben, bei denen es nicht so glatt läuft: »Die Einsamkeit von Sonia und Sunny« VON ELISABETH VON THADDEN

Kiran Desai: Die Einsamkeit von Sonia und Sunny. Aus dem Englischen von Robin Detje; S. Fischer, Frankfurt/M. 2026; 752 S., 28,– €

Er bleibt der beste Geschichtserzähler

Sebastian Haffners Buch über das deutsch-russische Syndrom ist ein echter Pageturner. Von Alexander Cammann

Sebastian Haffner: Der Teufelspakt. Hanser, München 2026; 224 Seiten, 24,– €

Ab aufs Meer

Wie ein Schaf im Wind Malachy Tallack erzählt von der Einsamkeit auf den Shetlandinseln VON VOLKER WEIDERMANN

Malachy Tallack: Der Ozean so wild und weit. Aus dem Englischen von Klaus Berr und Cornelius Reiber; Luchterhand, München 2026; 288 S., 24,– €

So lügt sich jeder eine Welt zurecht

Makaber, überraschend und klug: Ronja von Rönne hat mit »Alles Liebe« den vielleicht coolsten Roman des Sommers geschrieben VON LAURA HERTREITER

Ronja von Rönne: Alles Liebe. dtv, München 2026; 240 Seiten, 23,– €

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Offener Brief mehrerer Literaturräte zur Kunst- und Meinungsfreiheit

Die Literaturräte der Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bekräftigen vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Diskussionen die zentrale Bedeutung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Kunstfreiheit. Sie rufen Bund und
Länder dazu auf, diese Freiheiten aktiv zu stärken und als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen, demokratischen Kultur zu fördern.

weiterlesen