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Deutschschweiz 2015 mit Buchhandels-Umsatzverlust von 6 Prozent

2015 wurden in der Deutschschweiz etwa gleich viele Bücher gekauft wie im Vorjahr – jedoch zu deutlich günstigeren Preisen. Das führte laut aktuellem Marktreport des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV zu einem Umsatzverlust im Buchhandel von knapp 6 Prozent.

Auch die Schweizer Verlage spürten die Folgen des schwachen Euros, schnitten aber insgesamt besser ab als Anfang Jahr noch befürchtet. Online- und E-Book-Umsätze sind leicht gestiegen.

Die von GfK Entertainment im Auftrag des SBVV erhobenen Zahlen weisen für 2015 ein Umsatz-Minus im Deutschschweizer Buchhandel von 5,7 Prozent gegenüber Vorjahr aus. Der Durchschnittspreis eines in der Schweiz verkauften Buches über alle Sparten und Editionsformen (Hardcover, Taschenbuch, E-Book) gesehen betrug 19,95 Franken und lag damit um 1,20 Franken tiefer als im Vorjahr.

Im Umsatz-Vergleich mit den deutschsprachigen Nachbarländern schneidet die Schweiz am schlechtesten ab: Die deutschen Buchhändler büßen 1,7 Prozent, die Österreicher
1,1 Prozent gegenüber Vorjahr ein.

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