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LUCHS-Preis Juli für Tom Avery

Tom Avery bekommt für sein Buch Der Schatten meines Bruders (Beltz & Gelberg) den LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur der ZEIT des Monats Juli. Der Titel wure von Wieland Freud und Andrea Wandel aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

In der Jury sitzen: Karsten Binder, Maria Linsmann, Brigitte Jakobeit und Hartmut El Kurdi. Den Juryvorsitz hält ZEIT-Redakteurin Katrin Hörnlein.

Am 3. Juli 2014, 15.20 Uhr, stellt Radio Bremen den aktuellen Preisträger vor. Redaktion: Karsten Binder. Das Gespräch zum Buch ist online abrufbar unter www.radiobremen.de/funkhauseuropa.

Zum Buch: Kaia wächst ohne Vater auf. Nachdem ihr großer Bruder gestorben ist, fühlt sie sich festgefrohren und erstart, kann und will nicht über ihre Gefühle sprechen. Von der Mutter, die ihren Kummer in Alkohol ertränkt, bekommt sie keine Hilfe und auch Lehrer und Freunde sind von der Situation überfordert. Doch dann taucht in der Schule ein seltsamer Junge auf. Er hat keinen Namen, trägt Lumpen und wirkt wie ein wildes Tier. Die anderen Kinder haben Angst vor ihm, aber Kaia fühlt sich ihm sofort nahe. Obwohl er selbst nicht spricht, kann Kaia mit ihm reden und findet Schritt für Schritt den Weg ins Leben zurück.

Avery verbinde auf geschickte Weise realistische und fantastische Elemente miteinander, und spiele auch sprachlich mit Gegensätzen. Der Autor, der selbst Lehrer ist und mit Kindern aus „schwierigen Verhältnissen“ arbeitet, schreibe über etwas, das ihm nahe ist und mit dem er sich auskennt sagt Jurymitglied Hartmut El Kurdi.

Der LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur wird jeden Monat von der ZEIT und Radio Bremen vergeben. Aus den 12 Monatssiegern wird der JahresLUCHS gewählt.

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