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Wie war Ihr Jahr, Anne Hertz?

Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz Foto: © Melanie Dreysse

Seit Nikolaustag fragen wir wieder bis zum 6.1. 2014 (Heilige Drei Könige) in der Buchbranche herum: „Wie war Ihr Jahr?“. Heute beantwortet „Anne Hertz“, unseren „anderen“ Fragebogen: Unter diesem Pseudonym schreiben die Hamburger Schwestern Wiebke Lorenz (41) und Frauke Scheunemann (44) einen Bestseller nach dem nächsten. Auch solo sind sie erfolgreich, Wiebke Lorenz als Thriller-Autorin, Frauke Scheunemann mit Komödien wie „Dackelblick“ und „Katzenjammer“

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Welcher Tag war Ihr schönster im letzen Jahr?
Wiebke: Darüber muss ich nicht groß nachdenken. Der 31. Januar, denn da wurde meine Tochter Luzie geboren.
Frauke: Auch der 31. Januar, denn da bin ich zum ersten Mal Tante geworden.

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Worüber haben Sie sich 2013 am meisten geärgert?
Frauke: Über mich selbst. Aber ich sag nicht, warum.
Wiebke: Über Frauke. Aber ich sag auch nicht, warum.

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Was war 2013 Ihr schönster Erfolg?
Wiebke: Luzies erste durchgeschlafene Nacht. Okay, das war nicht wirklich mein Erfolg, aber es fühlte sich trotzdem so an.
Frauke: Der Katzenkrimi-Preis des Börsenvereins für mein Kinderbuch „Winston. Ein Kater in geheimer Mission“. Jetzt ziert eine sehr elegante Porzellankatze mein Bücherregal.

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Und Ihr traurigster Misserfolg war…?
Wiebke: Krisen sind Chancen … Ommm …
Frauke: Mit meinem Jahr 2013 bin ich rundum zufrieden.

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Ihre schönste Buchhandlung/Ihr liebster Verlag im letzen Jahr?
Da sagt Anne Hertz ganz klar: Piper bzw. Pendo. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit dem Pendo-Team an unserem neuen Roman zu arbeiten.
Bei der Buchhandlung ist die Entscheidung schon etwas schwieriger – da sind wir in diesem Jahr sowohl von der Buchhandlung stories!, dem ABC Buchhaus Hoheluft und der Thalia Filiale im Elbe Einkaufszentrum (Monika Fuchs!) so nett beraten und betüdelt worden – sensationell!

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Von welchem Thema wollen Sie (warum) im neuen Jahr nichts mehr lesen?
Wiebke: Wenn es irgendwie möglich ist, wäre es schön, wenn Jenny Elvers, Sylvie Meis (vormals van der Vaart), das Bobbele und der Pocher mal die Klappe halten.
Frauke: Von der Rechtschreibkatastrophe an deutschen Schulen. Als Mutter von Schulkindern deprimiert mich das Thema zu sehr.

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Und über welches Thema wollen Sie mehr lesen?
Wiebke: Über Rekordumsätze im Buchhandel!
Frauke: Genau so isses!

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Welchen Fehler aus dem letzen Jahr möchten Sie dieses Jahr vermeiden?
Frauke: Zu denken, dass ich locker 20 bis 30 Seiten am Tag schreiben kann und ich deswegen noch eeeewig Zeit habe, um am Manuskript zu arbeiten.
Wiebke: Steuerkram bis zur letzten Minute aufschieben.

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Und welchen Fehler werden Sie trotzdem wiederholen?
Frauke: Aus eben jenem Grunde zu meinem Lektor zu sagen, dass es überhaupt keinen Grund gibt, am Zeitplan zu rütteln.
Wiebke: Steuerkram bis zur letzten Minute aufschieben. Ich bin halt so und sollte mich langsam mit dieser Tatsache anfreunden.

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Welches Buch hat Ihnen im letzen Jahr besonders viel Freude gemacht?
Wiebke: „Warum französische Kinder keiner Nervensägen sind“ von Pamela Druckerman. Nicht nur extrem amüsant, sondern auch sehr hilfreich!
Frauke: „Alles muss versteckt sein“ von Wiebke Lorenz. Wobei – „Freude“ trifft es nicht ganz – es ist einfach sauspannend!
(Wiebke: Danke, Schwesterlein! Scheck ist in der Post …)

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Welches wird Ihr wichtigstes Buch im neuen Jahr?
Frauke: Natürlich unser neuer „Anne Hertz“, der unter dem Titel „Die Sache mit meiner Schwester“ im März bei Pendo erscheint. Und unser neues Kinderbuch, „Juni und ich – Auf Schritt und Tritt genial“, das im Frühjahr bei CBJ veröffentlicht wird.
Wiebke: Frauke ist mal wieder zu bescheiden, um ihre Solo-Romane zu nennen, deshalb mach ich das mal. Im März erscheint der zweite Teil von „Winston“ bei Loewe, im Juli folgt dann ihre neue Komödie bei Page & Turner. Titel steht noch nicht fest, wir sind gespannt!
(Frauke: Danke, Schwesterlein! Scheck ist in der Post …)

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Von wem würden Sie auch gern mal die Antworten auf diesen Fragebogen lesen?
Frauke: Von Dieter Bohlen. Der ist nun schon länger nicht mehr publizistisch tätig gewesen, oder? Ich bin neugierig, ob er entsprechende Pläne hegt.
Wiebke: Findest du? Für mich gehört der in eine Reihe mit Jenny, Sylvie, Bobbele und Pocher und darf deshalb gern weiter die Klappe halten.

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Und welche Frage, die wir nicht gestellt haben, hätten Sie gern beantwortet?
Wiebke: Wie fühlt es sich an, auf Platz 1 der Bestsellerliste zu sein?

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Hier können Sie die auch beantworten:
Frauke: Moment, ich ruf mal kurz unsere Freundin Kerstin Gier an …

Gestern beantwortete Reinhold Joppich unseren Fragebogen [mehr…], alle Antworten finden Sie gebündelt hier [mehr…].

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